„Prince and the Revolution: Live“ erscheint als Sammleredition


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Der Konzertfilm „Prince and the Revolution: Live“ aus dem Jahre 1985 soll als remasterte Wiederveröffentlichung erscheinen und auch als Sammleredition erhältlich sein, die exklusiv im Prince-Store erhältlich ist. Ein Ausschnitt aus dem Film wurde am Mittwoch (30. März) bei YouTube hochgeladen.

Prince und The Revolution live in Syracuse

Bei dem Film handelt es sich um den Mitschnitt eines Konzertes vom 30. März 1985 in Syracuse, New York. Die Show war Teil von Prince‘ „Purple Rain“-Tour und wurde damals per Satellit live nach Europa übertragen.

Unter dem Label Legacy Recordings, das zu Sony Music gehört, wird die Neuauflage am 03. Juni erstmals als Album auf Vinyl (3xLP) und CD (2xCD) erscheinen, außerdem soll der Film auf Blu-ray und bei Streaming-Diensten erhältlich sein. Das Album wurde von den Original-Masterbändern neu abgemischt und soll für Stereo-, 5.1 Surround- und Dolby Atmos-Sound verbessert worden sein.

Prince‘ alter Toningenieur mischte das Material

Das Audiomaterial würde erst kürzlich in Prince‘ Studio Paisley Park bei Minneapolis gefunden und daraufhin von Chris James abgemischt, berichtet „NME“. James war damals bereits als Toningenieur für Prince tätig gewesen, hat aber auch schon für Kings of Leon oder Luther Vandross gearbeitet.

Als Sammleredition mit vielen Extras erhältlich

Die Wiederveröffentlichung wird als limitierte Sammleredition erhältlich sein, die neben drei LPs, zwei CDs und der Blu-ray auch ein 44-seitiges Buch mit noch nie gezeigten Fotos von der „Purple Rain“-Tour enthalten soll. Außerdem sollen bisher unveröffentlichte Begleitkommentare mit Geschichten und Erinnerungen von allen fünf Mitgliedern von The Revolution sowie ein limitiertes Poster dabei sein.

„Let’s Go Crazy“: Wie ein gewaltiger Frachtzug

Passend zur Ankündigung der Neuerscheinung wurde Mittwoch (30. März) auf dem offiziellen Prince-YouTube-Kanal ein restaurierter Clip aus dem Konzertfilm hochgeladen, in dem Prince und seine Touring- und später auch Recording-Band die Show mit dem Titel „Let’s Go Crazy“ eröffnen. Gitarrist Mark Brown, bekannt unter seinem Künstlernamen BrownMark, äußerte sich in einem Statement zum Video: „Wenn ich mir die Show in Syracuse noch einmal anhöre, denke ich: Wow, wir klingen wie ein gewaltiger Frachtzug, der aus dem Nichts kommt.“

Die Verhandlungen um die Erbschaft des 2016 verstorbenen Künstlers endeten erst im Januar diesen Jahres, die Vermögens-Aufteilung unter den Hinterbliebenen konnte damit kürzlich beginnen. Auch erst kürzlich kündigte Jack White an, er wolle auf seinem Label Thried Man Records die nie veröffentlichte Prince-Platte „Camille“ herausbringen, ein genaues Erscheinungsdatum steht allerdings noch nicht fest.