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Queen: Neue Doku zeigt, warum die Band fast vor dem Ruin stand


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50 Jahre besteht „Queen“ seit diesem Jahr als Band. Zu diesem Anlass präsentiert die Gruppe eine 50-wöchige YouTube-Serie unter dem Namen „Queen The Greatest“. Jeden Freitag um die Mittagszeit erscheint eine neue Episode.

In der aktuellsten Folge der Minidokumentation wird eine riskante Zeit für die Band erforscht: Trotz ihres wachsenden Erfolges in den frühen 1970er Jahren standen Freddie Mercury und Kollegen vor dem finanziellen Ruin und mussten alles dafür tun damit Album vier, „A Night At The Opera“, ein Welterfolg wird.

Brian May: „Wir waren nicht nur arm, wir hatten auch Schulden“

Im Video erzählt Queen-Schlagzeuger Roger Taylor, wie kritisch es für die Band zu dieser Zeit war. Er sagt: „Ich erinnere mich, als wir ins Studio gingen, um ‚A Night At The Opera‘ zu machen.“ Es soll esich angefühlt haben wie „make or break“.

Brian May fügt hinzu: „Wir waren nicht nur arm, wir hatten auch Schulden. All die Ton- und Lichtfirmen und die Leute, die nicht bezahlt worden waren. Wir waren also an einem wirklich entscheidenden Punkt. Wir hätten uns vielleicht auflösen müssen, wenn das Album nicht gut gelaufen wäre.“

Episode 5: „1975 ‚A Night At The Opera‘ – Make or Break“

„A Night At The Opera“ rettete die Band

Es sei das zu dieser Zeit teuerste Album gewesen, das jemals in Großbritannien produziert wurde. Das Risiko hat sich ausgezahlt: „A Night At The Opera“ zeigt Queen von ihrer besten Seite. Es erreichte weltweit die Spitze der Charts und verkaufte sich über 6 Millionen Mal – in den USA erreichte es sogar Multi-Platin-Status. Im Jahr 2018 wurde „A Night At The Opera“ sogar in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.

Queen-Doku: Behind The Scenes und unveröffentlichtes Filmmaterial

In der kommenden Woche wird die Episode von „Queen The Greatest“ den Erfolg und das Vermächtnis von „Bohemian Rhapsody“ weiter erforschen. Das wird Folge 6 von 50 sein.

Die Serie von Produzent Simon Lupton zeigt einen detaillierten Werdegang der Band, von den frühesten Shows im Londoner „Rainbow“ bis hin zu den Rekorderfolgen mit Adam Lambert. Mit Konzertmaterial, Soundchecks, Backstage- und seltene Aftershow-Events lassen sich die Geschichten hinter den Songs, Hits und Albumtiteln erkunden.

Der Trailer zur Show:

Queen-Gitarrist Brian May hat laut „Contact Music“ auch bestätigt, dass er zusammen mit seinem Bandkollegen Roger Taylor und Sänger Adam Lambert an neuen Songs arbeite. Queen-Fans müssen sich aber noch etwas gedulden, denn bislang seien ihre Sessions nicht sehr fruchtbar gewesen.


„Ich hasse Kinder“: Schon fünf Millionen Klicks für Lindemann-Song

Nachdem Till Lindemann am vergangenen Dienstag (1. Juni) seinen neuen Song „Ich hasse Kinder“ inklusive Musikvideo veröffentlichte, knackte der 58-Jährigen schon nach 24 Stunden die Zwei-Millionen-Marke auf YouTube. Ein großer Erfolg für den Rammstein-Sänger, der mit seinem Soloprojekt Lindemann nun offenbar erst richtig los legt. Dass Lindemann mit einem Songtitel wie „Ich hasse Kinder“ Aufmerksamkeit generieren würde, war zu erwarten. Inzwischen hat der Clip schon fast fünf Millionen Klicks (Stand: 7. Juni 10:00 Uhr) und hält sich auf Platz zwei der deutschen YouTube-Musiktrends. Mit Zeilen wie „Hier kommt die Frage aller Fragen, kann und muss man Kinder schlagen?“ und verstörenden…
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