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Queen: Brian May findet Aufnahme von einem ihrer ersten Konzerte


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Brian May hat eine frühe Queen-Konzertaufnahme wiedergefunden. Das berichtete der Musiker gegenüber dem britischen Magazin „Classic Rock.“ Demzufolge soll es sich um eine Aufnahme handeln, dass die Musiker bei einem Gig im Hörsaal des Londoner Imperial College im Jahr 1970 zeigt. May studierte dort damals Physik. Über den besonderen Fund sagte er nun: „Ich wusste nicht einmal, dass ich die Kassette habe.“

Die Aufnahme zeige den ersten richtigen Queen-Auftritt

Bislang galt es als allgemeiner Konsens, dass die Musiker von Queen ihren ersten Auftritt am 27. Juni 1970 in der englischen Grafschaft Cornwall hatten. Doch May betonte nun in dem Interview, dass ihr „erster richtiger Auftritt“ eigentlich erst drei Wochen später, am 18. Juli, stattfand. Dieser Auftritt wurde offenbar aufgezeichnet und auf jene Kassette gespielt, die May nun wiedergefunden habe. Die Aufnahmen zeigen wohl auch Mike Grose, Gründungsmitglied und allererster Bassist von Queen, der nur wenige Monate (von April bis August 1970) in der Band mitwirkte.

„Es ist faszinierend, Freddie zu diesem Zeitpunkt seiner Entwicklung zu hören“

Über die Aufnahme sagte Brian May außerdem: „Es ist faszinierend, Freddie zu diesem Zeitpunkt seiner Entwicklung zu hören. Er hatte den ganzen Willen und das Charisma und die Leidenschaft, aber er hatte noch keine Gelegenheit, diese Stimme zu nutzen. Was mich ein wenig zögern lässt, weil ich nicht sicher bin, ob Freddie sich in diesem Stadium so freuen würde, sich selbst zu hören. Aber seltsamerweise würde er, wenn er in diesem Moment am Leben wäre, wahrscheinlich dasselbe denken wie ich: Wir waren Kinder!“ Noch steht nicht fest, was Queen mit der Aufnahme machen werden. May betonte allerdings, dass sie sich vor Jahren noch für solche Aufzeichnungen geschämt hätten, das sei inzwischen aber nicht mehr der Fall.


Queen-Gitarrist Brian May: Seine Kinder verwechselten ihn mit „Bohemian Rhapsody“-Darsteller

Queens-Mitglied Brian May teilte mit, dass der Gesang im Film „Bohemian Rhapsody“ so gut sei, dass seine Kinder „darauf reingefallen“ sind. May selbst wurde vom Schauspieler Gwilym Lee verkörpert. Sie sagten: „Du musst die Stimme gemacht haben, Papa. Ich sagte nein, nein, das hat er getan“, so May im Interview mit „Absolut Radio“, einem britischen Radiosender. Auch von Rami Malek, der Mercury darstellte, war May beeindruckt und bezeichnete die Performance als „unglaublich“. May sagte, es sei „viel Wahrheit in dem Film“ und fügte hinzu, dass er wollte, dass der Film Freddie Mercury gerecht werde. Im Gespräch über Mercury sagte er:…
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