Rage against the Machine: Fan-Ärger wegen teurer Tickets


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Rage against the Machine haben ungewollt Ärger mit ihren Fans. An sich eine gute Idee: Um Ticket-Resellern ein Schnippchen zu schlagen, hat die Band einen Teil der eigenen Tickets für ihre anstehende USA-Tournee aufgekauft, um sie selbst zu veräußern – zehn Prozent der Karten. Die Band gab zudem bekannt, dass diese Auswahl an Tickets zufällig erfolgt sei, also keine Sektion der Arena-Plätze davon vorrangig profitieren bzw. davon betroffen sein würde.

Das Problem nach Sicht einiger ihrer Anhänger: Diese von RATM zurückgehaltenen Karten werden zu einem höheren als dem Normalpreis angeboten – was die Tix also wieder in Richtung Schwarzmarktpreise treibt. Zwar handele es sich bei diesen Tickets um „Charity-Eintrittskarten“, die Differenz zwischen Originalpreis und Wohltätigkeitspreis komme dem guten Zweck zugute. Manche Fans ärgern sich dennoch, dass sie ungefragt tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre Lieblingsband zu sehen. Einige posteten die Preise: bis zu 700 Dollar pro Karte im Innenraum.

Gitarrist Tom Morello meldete sich nun auf Twitter zur Sache. Man habe allein in den ersten 48 Stunden über drei Millionen Dollar für wohltätige Organisationen eingenommen, und diese Organisationen sollen auch noch benannt werden. Dazu geht er auf nahezu jeden erbosten Tweet ein. Man könne den Charity-Betrag von der Steuer absetzen; einer mittellosen Rollstuhl-Fahrerin wolle er helfen … eine Übersicht unten im Artikel.

Auch nach Deutschland kommen Rage against the Machine. Sie treten beim diesjährigen Lollapalooza-Festival auf.

Tom Morello auf Twitter: