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Highlight: Rage Against The Machine – Das bedeutet der Bandname

Rage against the Machine: Fan-Ärger wegen teurer Tickets

Rage against the Machine haben ungewollt Ärger mit ihren Fans. An sich eine gute Idee: Um Ticket-Resellern ein Schnippchen zu schlagen, hat die Band einen Teil der eigenen Tickets für ihre anstehende USA-Tournee aufgekauft, um sie selbst zu veräußern – zehn Prozent der Karten. Die Band gab zudem bekannt, dass diese Auswahl an Tickets zufällig erfolgt sei, also keine Sektion der Arena-Plätze davon vorrangig profitieren bzw. davon betroffen sein würde.

Das Problem nach Sicht einiger ihrer Anhänger: Diese von RATM zurückgehaltenen Karten werden zu einem höheren als dem Normalpreis angeboten – was die Tix also wieder in Richtung Schwarzmarktpreise treibt. Zwar handele es sich bei diesen Tickets um „Charity-Eintrittskarten“, die Differenz zwischen Originalpreis und Wohltätigkeitspreis komme dem guten Zweck zugute. Manche Fans ärgern sich dennoch, dass sie ungefragt tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihre Lieblingsband zu sehen. Einige posteten die Preise: bis zu 700 Dollar pro Karte im Innenraum.

Gitarrist Tom Morello meldete sich nun auf Twitter zur Sache. Man habe allein in den ersten 48 Stunden über drei Millionen Dollar für wohltätige Organisationen eingenommen, und diese Organisationen sollen auch noch benannt werden. Dazu geht er auf nahezu jeden erbosten Tweet ein. Man könne den Charity-Betrag von der Steuer absetzen; einer mittellosen Rollstuhl-Fahrerin wolle er helfen … eine Übersicht unten im Artikel.

Auch nach Deutschland kommen Rage against the Machine. Sie treten beim diesjährigen Lollapalooza-Festival auf.

Tom Morello auf Twitter:


Bemalte die Mauer als erster Künstler: Thierry Noir, der Grenz-Artist

Gegen die Wand: Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Seit 1989 ist sie Geschichte – was hat sie für die Popmusik bedeutet? Zum 50. Jahrestag: das Mauer-Special mit U2 und Bowie, Puhdys und Tresor. Lesen Sie hier Maik Brüggemeyers Interview mit Thierry Noir. Thierry Noir, wie kamen Sie auf die Idee, die Mauer zu bemalen? Ich wohnte damals im Rauch-Haus, direkt an der Mauer. Das war ziemlich gruselig und grau. Im April 1984 habe ich dann alle Farbdosen, die bei mir rumlagen, an der Mauer leergemacht. Das war eine Befreiung! Das habe ich dann mit einem…
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