Rammstein-Dildos: Gewissheit, ob die Musiker stramm und steif standen


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Mein Teil? Nein! Für eine Special Edition ihres Albums „Liebe Ist Für Alle Da“ hatten sich Rammstein vor rund zehn Jahren etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In einem limitierten Aluminiumkoffer waren nicht nur das Album, sondern – neben Handschellen und Gleitgel – auch sechs Dildos als spezielle Merchandise-Beilage enthalten. Damit, so die Beschreibung der offiziellen Website, sollte man den skandalträchtigen Videoclip zur Single „Pussy“ (Spoiler: Es geht um Pornographie) nachspielen können. Mehr noch: Gerüchteweise soll es sich bei den Dildos sogar um Nachbildungen der tatsächlichen Geschlechtsteile der Band gehandelt haben.

„Sie müssten die ganze Zeit steif bleiben“

Ob an dem phallischen Mythos tatsächlich etwas dran ist, verriet kürzlich Rammstein-Schlagzeuger Christoph Schneider in einem Interview. „Die ursprüngliche Idee war es tatsächlich, es so zu machen, aber es gab ein paar Komplikationen“, erklärte er  gegenüber dem britischen „Metal Hammer“. Dass nichts aus den Originalmaßen wurde, hatte pragmatische Gründe – denn das Modellsitzen für eine Dildo-Kollektion hätte sich als etwas langwierig gestaltet. „Stellen Sie sich mal vor: Sie müssten die ganze Zeit steif bleiben“, erläuterte Schneider. Bei dem Merchandise-Artikel handelt es sich also definitiv nicht um die Originalabdrücke von Lindemann, Kruspe & Co.: „Keiner von uns hat es tatsächlich getan, aber einige der Jungs wollten es tun“, so der Musiker – der nicht besonders traurig über das Nichtzustandekommen der Modelle im 1:1-Maßstab gewesen sein dürfte: „Ich fand die Idee ziemlich blöd.“

Die Wahrheit über das „Pussy“-Video

Auch beim Skandal-Video zu „Pussy“ – das seine unzensierte Premiere auf einem Porno-Portal feierte – hielten sich Rammstein bedeckt, wie Schneider erklärte. Zwar gibt es im Video durchaus männliche Geschlechtsteile zu sehen – allerdings nicht die der Bandmitglieder. „Wir haben Doubles benutzt. Es tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen, aber andererseits bin ich auch froh, dass das nicht ich war“, erzählte der Drummer – und lachte.



Rammstein: Berliner Pop-Up-Store mit Corona-Öffnungszeiten wieder da

Die Corona-Pandemie hat auch bei Rammstein ihre Spuren hinterlassen. Nachdem die geplante Sommertour auf 2021 verschoben werden musste, war der hauseigene Fanshop in der Hauptstadt das nächste Rammstein-Projekt, das unter den neuen Regelungen litt. Doch nun gibt es Hoffnung: Ganz Corona-konform kann der Laden wiedereröffnen. Im Juli wird der Berliner Shop an zwei Tagen, im August an einem Datum, für jeweils vier Stunden öffnen. Wie auch in allen anderen Geschäften gilt hier: Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Rammstein mit Abstand Das heißt für die Besucher: Maximal 24 Personen dürfen sich gleichzeitig im Laden aufhalten, der Mindestabstand von 1,50 Metern…
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