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Highlight: Rammstein live 2020: Tickets, Termine, Vorverkauf – FAQ

Rammstein-Sänger Till Lindemann über Homosexuellen-Feinde: „Hinterwäldler!“

Till Lindemann mag es zu provozieren, als Sänger von Rammstein und sowieso als Solokünstler und Alltagsperformer. Ein Thema scheint ihm aber wirklich am Herzen zu liegen, wo es nichts zu spaßen gibt: der Schutz von Homosexuellen und sexuellen Minderheiten.

Zuletzt hatten Rammstein in Ländern wie Polen oder Russland mit Regenbogenflagge und einem offenen Bühnenkuss der Musiker klar Position bezogen. Wer genau hinhört, bekommt auch in den Lyrics der Band niemals einfach Klischees serviert, die eine eindeutige Meinung über diese oder jene sexuelle Praxis zulassen. Stattdessen werden Vorlieben neugierig, manchmal auch als Karikatur beschrieben.

>>>Lindemann Tour 2020: Tickets, Termine, Vorverkauf

In einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ erzählte Lindemann – neben einigen interessanten Anekdoten über die neue Solo-Platte „F & M“ – auch, was ihn an diesem Thema so sehr aufregt.

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„Manchmal muss man einfach den Mund aufmachen“

„Jeder kann tun und lassen, was sie oder er will“, sagte der 56-Jährige. „Es gibt keine Grenzen, keine Tabus. Dass man heutzutage noch so hinterwäldlerisch sein und etwas gegen Homosexualität haben kann, will mir einfach nicht in den Kopf. Ich bin für gewöhnlich niemand, der sich in diese Diskussionen einschaltet, aber manchmal muss man einfach den Mund aufmachen.“

Alles getreu nach dem Motto des Rammstein-Klassikers „Liebe ist für alle da“.


Riefenstahl, „Deutschland“ & Links-Zwo-Drei-Vier: Wo stehen Rammstein eigentlich politisch?

Rammstein polarisieren seit jeher, die Bandbereite von Kontroversen im Schaffen von Till Lindemann, Richard Kruspe & Co. ist umfangreich. Von Pornographie über Gewaltfantasien, vom kannibalistischen „Mein Teil“-Song bis zum sexuell expliziten Video von „Pussy“ – die Berliner Band lebt von Skandalen und Geschmacks- Grenzgängen. Besonders in den frühen Tagen stellten sich die Frage: Wo stehen Rammstein eigentlich politisch? Die Sache mit Riefenstahl Auf den ersten Blick gibt es allein mit Blick auf Ästhetik wie Klangbild durchaus einige Gründe für diese Frage. Die teutonische Härte, die industriell-beklemmende Bildsprache, der militärische, marschierende Rhythmus, die mitnichten gewaltfreien Texte und nicht zuletzt das rollende…
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