Reunion: Audioslave sind zurück – wegen und gegen Donald Trump

Vielleicht ist doch nicht alles schlecht, was die Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten mit sich bringt: Ohne den netten Herrn mit der immer etwas zu sehr orange gefärbten Gesichtshaut wäre es nämlich eventuell nie zu einer Reunion von Audioslave gekommen. Die Band um Chris Cornell hatte sich 2007 aufgelöst, doch offensichtlich bewegt sie die bevorstehende Präsidentschaft Trumps so sehr, dass sie sich für ein Protest-Konzert noch einmal zusammenfinden.

Power to the People!

Die Veranstaltung findet unter dem Namen „Anti-Inaugural Ball“ am 20. Januar im Teragram Ballroom in Los Angeles statt, unter anderem werden auch Schauspieler und Musiker Jack Black sowie der „Los Angeles Freedom Choir“ mit von der Partie sein.

Auf dem Flyer, den Audioslave über ihre Facebook-Seite gepostet haben, werden als Organisatoren die „Prophets of Rage“ genannt, welche aus Tom Morello, Tim Commerford, Brad Wilk, Chuck D, B-Real und DJ Lord bestehen; auch ist neben dem Logo der Supergroup das Motto des Abends zu lesen: „Power to the People“. Der Slogan ist vor allem als Kampfansage in Richtung Trump zu verstehen: Auch, wenn er in wenigen Tagen die Position des amerikanischen Präsidenten einnehmen wird, sollte er nicht glauben, dass die Menschen sich im Ernstfall nicht gegen seine Politik wehren würden.

„Not my president“

Insbesondere Audioslave-Gitarrist Tom Morello hat in letzter Zeit unmissverständlich deutlich gemacht, was er von Donald Trump hält und hat sogar die Rückseite seiner Gitarre mit den Worten „not my president“ verzieren lassen.

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Neil Young darf erst einmal nicht US-Bürger werden, weil er Marihuana konsumiert

Neil Young hat mitgeteilt, dass er vor einiger Zeit bereits eine Befragung mit Blick auf die Staatsbürgerschaft absolviert habe. Aufgrund seines großzügigen Marihuana-Konsums muss er sich nun aber einer weiteren „Anhörung“ unterziehen, wie der 73-Jährige auf seiner Website mitteilte. Obwohl er kanadischer Staatsbürger ist, mischt sich Young schon seit vielen Jahren in die US-Politik ein. Viele Songs gelten als Statement, auch wenn seine Fans nicht immer ganz einverstanden waren mit seiner Wahl der verehrten Politiker. Diese Woche sollte Neil Young seine amerikanische Staatsbürgerschaft genehmigt bekommen, damit er bei den bevorstehenden Wahlen wählen könnte. Nun muss er wohl noch etwas warten.…
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