Reunion: Audioslave sind zurück – wegen und gegen Donald Trump

Vielleicht ist doch nicht alles schlecht, was die Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten mit sich bringt: Ohne den netten Herrn mit der immer etwas zu sehr orange gefärbten Gesichtshaut wäre es nämlich eventuell nie zu einer Reunion von Audioslave gekommen. Die Band um Chris Cornell hatte sich 2007 aufgelöst, doch offensichtlich bewegt sie die bevorstehende Präsidentschaft Trumps so sehr, dass sie sich für ein Protest-Konzert noch einmal zusammenfinden.

Power to the People!

Die Veranstaltung findet unter dem Namen „Anti-Inaugural Ball“ am 20. Januar im Teragram Ballroom in Los Angeles statt, unter anderem werden auch Schauspieler und Musiker Jack Black sowie der „Los Angeles Freedom Choir“ mit von der Partie sein.

Auf dem Flyer, den Audioslave über ihre Facebook-Seite gepostet haben, werden als Organisatoren die „Prophets of Rage“ genannt, welche aus Tom Morello, Tim Commerford, Brad Wilk, Chuck D, B-Real und DJ Lord bestehen; auch ist neben dem Logo der Supergroup das Motto des Abends zu lesen: „Power to the People“. Der Slogan ist vor allem als Kampfansage in Richtung Trump zu verstehen: Auch, wenn er in wenigen Tagen die Position des amerikanischen Präsidenten einnehmen wird, sollte er nicht glauben, dass die Menschen sich im Ernstfall nicht gegen seine Politik wehren würden.

„Not my president“

Insbesondere Audioslave-Gitarrist Tom Morello hat in letzter Zeit unmissverständlich deutlich gemacht, was er von Donald Trump hält und hat sogar die Rückseite seiner Gitarre mit den Worten „not my president“ verzieren lassen.

B-Street Band sagt für Donald Trumps Amtseinführung ab – aus Respekt vor Bruce Springsteen


„We Will Rock You“: Queen lassen Trump-Tweet auf Twitter löschen

Queen haben sich erneut gegen Donald Trump gewehrt und ein vom US-Präsidenten veröffentlichtes Video mit „We Will Rock You“ löschen lassen. Bereits 2016 stritt Queen wegen einer Verwendung ihres Lieds „We Are The Champions“ mit dem POTUS.  Trump verbreitete auf Twitter ein Video einer seiner Kundgebungen, auf denen „We Will Rock You“ verwendet wurde. Als Queen von der unbefugten Nutzung des Songs Wind bekamen, reichte die britische Rockband eine Urheberrechts-Beschwerde bei Twitter ein, was dazu führte, dass Twitter das Video umgehend löschte. Laut Buzzfeed erwirkten Queen, ihre Songs auch für zukünftige Kampagnen zu sperren. Der Trump-Post: Auf Twitter bereits gelöscht…
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