Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung

Depeche Mode Spirit


Schon mit den ersten drei Songs spiegeln Depeche Mode mehr Irrsinn der Zeit als in allem, was sie in den 30 Jahren davor veröffentlichten. Auf ihrem 14. Album thematisieren sie Militärtechnologie („Going Backwards“), den schüchternen Protest der Guten („Where’s The Revolution“) und einen Präsidenten, der niemals regieren dürfte: „The Worst Crime“.

Damit sind Depeche Mode zwar die letzte Stadionband, die ihren Fans eine politische Agenda bietet (besser jetzt als nie). Doch das Gespür für Pop-Hymnen haben sie eingebüßt – wofür Produzent James Ford mitverantwortlich ist, der Synthflächen großzügig ausbreitet, aber Dave Gahans Aufrufe nicht ins Singleformat pressen konnte. (Sony)

Kooperation

Depeche Mode live in Berlin: Die Kreaturen der Nacht und ihr grandioser Auftritt


TV-Tipp: „Depeche Mode und die DDR“

15 Mark kostete der Eintritt in die Werner-Seelenbinder-Halle damals, auf den Tag genau vor 30 Jahren: Am 7. März 1988 absolvierten Depeche Mode in Ost-Berlin ein Geheimkonzert. Beworben wurde es als Auftritt für die FDJ, und die Briten spielten ihr volles „Music For The Masses“-Set des gleichnamigen Albums. Der Gig hinter dem Eisernen Vorhang sicherte Depeche Mode größten Respekt unter osteuropäischen Fans. Eine Doku widmet sich der Liebe zu einer der bis heute erfolgreichsten Pop-Bands der Welt. Sie ist am Donnerstag (03. Januar) erneut im MDR zu sehen. Depeche Mode und die DDR - Just can’t get enough MDR, Do…
Weiterlesen
Zur Startseite