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Highlight: Was macht eigentlich Buzz aus „Kevin allein zu Haus“?

Mark Hartley Electric Boogaloo


Der israelische Regisseur Menahem Golan und sein geschäftstüchtiger Cousin Yoram Globus hatten einen Traum: Hollywoodfilme drehen. Durch ihre „Eis am Stiel“-Reihe zu Geld gekommen, kauften sie 1978 die US-Produktionsfirma Cannon Group. „Electric Boogaloo“ erzählt kurzweilig und anekdotenreich die haarsträubende Geschichte dieser Unternehmung, die wie eine Parodie auf das US-Filmgeschäft anmutet: Mit Action, Erotik, rudimentären Drehbüchern und Stars wie Chuck Norris, Charles Bronson, Sylvia Kristel und Bo Derek brachte Cannon eine Geschmacklosigkeit nach der anderen auf die Leinwand (und dazwischen Cassavetes und Godard). Viele Beteiligte erinnern sich, dazwischen gibt es Ausschnitte aus dem Cannon-Œuvre, das RTL in den Anfangsjahren das Spätprogramm rettete.


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