Mark Owen „Land Of Dreams“


BMG (VÖ: 23.9.)


von

Der inzwischen 50-jährige Mark Owen wird oft unterschätzt, kann aber auf die interessanteste Solokarriere aller Take-That-Mitglieder verweisen, inklusive einem respektablen Britpop-Ausflug. Auf seinem fünften Werk, mit einem neuen Look (Schnäuzer, lange Haare), hebt er noch einmal Richtung Himmel ab und nimmt uns mit einer – im positiven Sinne – überbordenden Discopop-Produktion gefangen.

Alles ist hier eine Nummer größer – größer noch als Take That. „You Only Want Me“ und „Boy“ definieren Überpop, „Starwoman“ und „Magic“ feiern die Wiedergeburt der Bee Gees, und mit „Being Human“ zeigt Owen, dass nicht bloß Gary Barlow Pianoballaden kann. Eine Platte wie ein Candyshop – nur für Erwachsene.


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