Peter Doherty & The Puta Madres Peter Doherty & The Puta Madres


Strap Originals/Cargo

Es ist lange her, dass Peter Doherty mehr war als ein Schatten seiner selbst, dessen Drogenkonsum ihm ins verschwitzte Gesicht geschrieben steht. Nach Libertines, Babyshambles und dem ordentlichen Solodebüt, „Grace/Wastelands“ (2009), gerät das Verpeilt-Kaputte zunehmend zur Masche.

Mit seiner neuen Band liefert er ein trauriges Beispiel dafür, wie die Mittel, mit denen man sich einst Freiheiten verschafft hat, zum Gefängnis werden, wenn man sie nicht regelmäßig auf ihren anarchischen Kraftgehalt prüft.

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Er pöbelt sich zwar wacker durch die Indie-Rock-Ruinen von „Who’s Been Having You Over“ und „The Steam“, schmalzt durch ein höhnisches „Narcissistic Teen Makes First XI“ und schafft mit „Someone Else To Be“ eine zittrige Verbeugung vor The Velvet Underground – sein Talent als Songschreiber blitzt aber doch nur selten auf.

Eine Geige schmiert über alles noch ein wenig Waterboys-Folk. Und Doherty ningelt seine Gossenpoesie auch mit 40 noch wie ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizit. Für einen Baudelaire des Punkrock zu wenig. (Strap Originals/Cargo)


Studie: Musik hilft gegen Depressionen

Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. Mehr Selbstbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion. Musiktherapie als Behandlungsform benötigt mehr Aufmerksamkeit…
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