The Bevis Frond We’re Your Friends, Man


Fire

„I wanted to make the master­piece you waited for/ But maybe I just can’t do it anymore/ This is a certain lack of confidence“, singt Nick Saloman in „Enjoy“, dem Auftakt des neuen Bevis-­Frond-Albums.

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Der Song wirkt im ersten Teil wie ein Überbleibsel aus Neil Youngs „Mirror Ball“-Sessions mit Pearl Jam, im zweiten glühen die E‑Gitarren wie in einer Underground-­Rock-Version von Lynyrd Skynyrds „Free Bird“. Ein Mangel an Selbstvertrauen klingt anders.

Und mit 72 Minuten Spiellänge, dem Gene-­Clark-verwandten Titelstück, dem Dinosaur-Jr.-­esken „Phero­mones“, dem Teenage-Fanclub-nahen „A Hard Way To Learn“, mit bittersüßen Folk-Balladen und Psych-Prog-Epen kann „­We’re Your Friends, Man“ locker als großes Alterswerk der ­Briten ­gelten.

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Musikempfehlungen von Hunter S. Thompson: Die wichtigsten Alben der Sechziger

„Ich nehme dir die Annahme übel, dass Musik nicht mein Ding ist – seit mehreren Jahren argumentiere ich, dass Musik die neue Literatur ist, dass Dylan die Sechzigerjahre-Antwort auf Hemingway ist und dass die primäre Stimme der Siebziger statt in Büchern auf Platten und Videokassetten festgehalten wird.“ Diese Zeilen schrieb Hunter S. Thompson Ende der Siebziger an den ROLLING STONE-Journalisten John Lombardi – sein Brief war Bestandteil des Buchs „Fear and Loathing in America: The Brutal Odyssey of an Outlaw Journalist 1968–1976“. Um seine Musikkenntnisse zu untermauern, legte der Gonzo-Journalist, der neben dem Schreiben literarischer Meilensteine auch mit subjektiven Politik-…
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