Tommy McLain „I Ran Down Every Dream“


Yep Roc (VÖ: 26.8.)


von

Wenn Van Dyke Parks arrangiert, Nick Lowe und Elvis Costello Songs teilen, C. C. Adcock produziert und ein weißer Rauschebart mit gelbem Hut mit 82 Jahren harmoniert, kann nicht viel falsch gelaufen sein im Leben. Dass dieses zur Neige geht, stellt Swamp-Popper McLain („Sweet Dreams“) auf seinem ersten Album seit vierzig Jahren mit „No Tomorrows Now“ herzerweichend heraus.

Die Petty-Anspielung im Titelsong, die Zirkusnummer „The Greatest Show On Hurt“, auch „Before I Grow Too Old“: ironische Scharade. Der Mann will nicht mehr die Nacht mit dir verbringen, sondern nur noch irgendwie den nächsten Tag erleben. Auch mal gebrochen, immer in Würde. „You must stand for something or you will fall for everything.“ Kann man so unterschreiben.


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