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Elvis Costello

Elvis Costello im Überblick:

29.07.2020:  Die Künstler fordern: Politiker sollten um Erlaubnis fragen, ob sie Songs auf öffentlichen Veranstaltungen spielen dürfen. Das würde Musikern viel Ärger ersparen. in Mick Jagger, Pearl Jam, R.E.M. und Co. haben offenen Brief an US-Politiker unterschrieben

14.07.2020:  ROLLING STONE präsentiert: Die zehn besten Soloalben der Beatles-Musiker. in Die zehn besten Soloalben der Beatles-Musiker

11.07.2020:  Für die Afrika-Hungerhilfe veranstalten Bob Geldof und Midge Ure das bis dato größte Musikereignis der Geschichte. Bei Live Aid treten in London und Philadelphia unter anderem Queen, U2, Bob Dylan, Madonna, Mick Jagger, Paul McCartney und David Bowie auf. in 1985: Das größte Musikspektakel aller Zeiten – Live Aid

29.06.2020:  Die Gerüchte über eine Rückkehr von ABBA mehren sich. Ein Überblick ihres bisherigen Schaffens in Abba: alle Alben im Ranking

22.06.2020:  Auch Elvis Costello, Jim James und Beck nahmen an der Wohltätigkeitsveranstaltung „Round Midnight Preservers“ in der Preservation Hall teil. in Benefiz-Konzert mit Paul McCartney, Dave Grohl und Arcade Fire

15.05.2020:  Sensationell gute, eindringliche Eröffnungsstücke von Bob Dylan, Neil Young, Queen, Oasis, Rolling Stones, Beatles und vielen mehr. in 23 grandiose Album-Opener der Musikgeschichte

13.05.2020:  Die Soloalben von Jonathan Wilson sind ein abwechslungsreicher Trip in die Welt des begabten Musikers, der Folk, Rock, Country und Pop zu vereinen weiß. in Die wichtigsten Soloalben von Jonathan Wilson im Überblick #DaheimDabeiKonzerte

09.05.2020:  Little Richard ist tot. Der Musiker verstarb im Alter von 87 Jahren. Die Todesursache ist noch unbekannt in Little Richard ist tot

02.04.2020:  Samuel L. Jackson ist wieder unter die Vorleser gegangen. Statt Gute-Nacht-Geschichten gibt es jetzt Heimlektüre. in Samuel L. Jackson präsentiert neues Buch „Stay the Fuck at Home“

16.03.2020:  Die Ehrlichkeit der Musik machte mich zu seinem Fan – ich fand ihn noch besser als die Beatles. Wäre er heute noch da, würde er sich, glaube ich, für HipHop interessieren. in Die 100 größten Musiker aller Zeiten: John Lennon - Essay von Lenny Kravitz

04.03.2020:  Jede Platte, die erschien, war ein Schock. Anders als wilde R&B-Evangelisten, wie die Rolling Stones, klangen die Beatles schlicht unvergleichlich. Sie hatten Buddy Holly, die Everly Brothers und Chuck Berry aufgesogen, aber sie schrieben auch eigene Songs. in Die 100 größten Musiker aller Zeiten: The Beatles – Essay von Elvis Costello

28.01.2020:  Ein Tunichtgut und ein Schwerenöter, ein Dadaist und Spaßmacher, ein Anarchist und ein Jazzer, einer, den Grenzen nur interessierten, weil es sie zu überwinden galt. Zum 75. Geburtstag von Robert Wyatt. in Er hat dem Leid die schönste aller Stimmen gegeben: Robert Wyatt wird 75

Reviews zu Elvis Costello


  • Elvis Costello - National Ransom

    Wir hatten uns daran gewöhnen müssen, dass auch der einst Unfehlbare zum musikalischen Sonntagsfahrer geworden ist. Was aber auch heißt, dass Elvis Costello noch immer zu allem fähig und in der Lage ist. Nachdem „Secret, Profane & Sugarcane“, die ersehnte Zusammenarbeit mit T Bone Burnett, im letzten Jahr eine gelinde Enttäuschung war, mussten die Erwartungen […]

  • Elvis Costello - Live At Hollywood High

    Ein Konzertmitschnitt des frühen Costello mit The Attractions Der Anfang ist schon mal gemacht. Nach dem „El Mocambo“-Mitschnitt und ein paar auf DVD vorgelegten Konzerten dürften mit diesem am 4. Juni 1978 aufgezeichneten Tondokument zumindest die Bühnenanfänge von Elvis Costello und The Attractions hinreichend für die Nachwelt gerettet sein. Was dabei „Produced by Nick Lowe“ […]

  • Elvis Costello - Live At The El Mocambo

    Dieser Konzert-Mitschnitt von 1978 war stets ein Kuriosum in Elvis Costellos Katalog: die einzige kohärente Live-Aufnahme überhaupt – aber in einer Auflage von 500 Exemplaren nur zu Promotion-Zwecken an Radiosender verschickt. Als 1993 das Box-Set „2 1/2 Years“ mit Costellos ersten drei Platten erchien, lag „El Mocambo“ als Schmankerl bei. Bei den Rezensenten fand dieser […]

  • Elvis Costello - Secret, Profane & Sugarcane

    Elvis Costellos Liebe zum amerikanischen Süden und zur Country Music reicht zurück bis ins Jahr 1981- und man kann sagen, dass sie nicht immer erwidert wurde. Seine schönste Arbeit dieser Art bleibt „King Of America“ von 1986, die Platte, die er mit Elvis Presleys Musikern aufgenommen hatte und die von T Bone Burnett produziert wurde. […]

  • Elvis Costello - Momofuku

    Die „richtige“ Version dieses Albums sei auf zwei Stücke schwarzes Plastik gepresst, schreibt Elvis Costello auf seiner Website. „Momofuku“ erschien daher zunächst nur auf Doppelvinyl (inkl. Downloadco­de). Die gut 47 Minuten hätten zwar auch auf eine einzelne Platte gepasst, aber der Künstler wollte maximale Soundqualität. So mutet die schöne Idee, mit einer klassischen LP-Veröffentlichung noch […]

  • Elvis Costello - A Case For Song / The Juliet Letters

    Der Abend bei Jools Hollands „Later“ fand 1996 an der Wegscheide statt. „All This Useless Beauty“ war erschienen, Costellos letztes Album mit den Attractions. Noch nicht abgeschlossen hatte er die Arbeiten mit dem Brodsky Quartet. zugleich interessierte sich der Künstler schon für die größere Orchester-Form, die hier – bei „Shipbuilding“ – vielleicht ein wenig zu […]

  • Elvis Costello & The Brodsky Quartet – The Juliet Letters

    Der Abschluss der ambitiösesten, vielleicht auch hybridesten Wiederveröffentlichungs-Serie aller Zeiten: Parallel zu jährlich mindestens einem neuen Album legte Elvis Costello jene Platten wieder auf, die er von 1977 bis 1993 für Demon und Warner produziert hatte. Und fünf Jahre brauchte es, bis dieser Katalog abgearbeitet war,jedes Album mit einer zweiten CD versehen, die unveröffentlichte Stücke, […]

  • Elvis Costello & Allen Toussaint – The River In Reverse

    Schon auf „The Delivery Man“, seinem letzten Studioalbum, hat Elvis Costello die Musik des amerikanischen Südens zelebriert, war mit seinem Schlagzeuger Pete Thomas auf dem Rücksitz einer klapprigen amerikanischen Limousine durch Memphis und New Orleans gegurkt, hatte die alte Holzhütte von Muddy Waters besucht, Clarksdale gesehen und dabei an Birkenhead, Liverpool denken müssen. Wie gewohnt […]

  • Elvis Costello - The Right Spectacle

    The Right Spectacle (Warner) 27 Videos aus der Zeit zwischen 1978 und 1994 – das erste ist „(I Don’t Want To Go To) Chelsea“, das letzte „13 Steps Lead Down“. Wunderbar, wie scheußlich die Filme zu „Everyday I Write The Book“, „The Only Flame In Town“ und „Sulky Girl“ sind: Doppelgänger von Charles und Diana, […]

  • Elvis Costello &The Imposters – Club Date: Live In Memphis

    Eine Menschenschlange vor dem Hi-Tone Cafe, wo die Karten für das abendliche Konzert von Costello verkauft werden. Allerdings faßt der Laden nur 200 Zuhörer, und Elvis‘ Südstaaten-Fans präsentieren stolz ihre Tickets, nicht ohne eine Zeile aus „Watching The Detectives“ oder „Pump It Up“ zu schmettern. Beim Konzert bietet Elvis mit den robusten Imposters sein gegenwärtiges […]

  • Elvis Costello - The Clarksdale Sessions

    Während Elvis P. aus Tupelo, Mississippi die UK-Singles-Charts dominiert, beglückt uns Elvis C. aus Paddington, UK mit einer EP, aufgenommen in Clarksdale, Mississippi, dem mythischen Wallfahrtsort des Delta Blues. Fünf der sieben Tracks kennt man von der LP „The Delivery Man“, doch nicht in diesen Live-in-the-studio–Fassungen, nicht so rough & ready. Dazu kredenzt unser Mann […]

  • Elvis Costello Almost Blue/Goodbye Cruel World/Koiak Variety

    Im Jahr 1980 reiste Elvis nach Nashville, um einige seiner alten Idole zu treffen, Songs zu singen und zu lernen, wie man in der Hauptstadt der Country Music Platten produziert. Die Attractions begleiteten ihn, der renommierte Profi Billy Sherrill nahm die Lieder von Gram Parsons und Don Gibson, Merle Haggard und Charlie Rich schließlich zwischen […]

  • Elvis Costello - My Aim ls True

    Während Nick Lowes „Jesus Of Cool“ für Amerika in“Pure Pop For Now People“ verharmlost wurde, konfrontierte man die alten Kolonien mit demselben Elvis wie zuvor Punk-Britannia: Buddy Holly, ultranerdig. Nur die winzigen schwarzen Op-Art-Quadrate verrieten, durchaus blasphemisch, den Masterplan. Elvis is king, stand da. Und das war er auch. Für uns. Ein paar lange Monate. […]

  • Elvis Costello - Singles: Das Triptychon,der heilige Gral: drei Boxen mit 45s

    Wer rechtzeitig „angespart“ (Franz Schöler) hat, ist jetzt fein raus. Die drei Schuber mit Costello-Singles sind freilich eher von ewigem als von Gebrauchswert, sie taugen zum Hinstellen und Prahlen und als Gedächtnisstütze für den alternden Fan, der im Veröffentlichungsdschungel des Arbeitswütigen den Überblick verloren hat. Feinde des Komplettheits- und Kompaktverwahrungsgedankens hüten vermutlich ihre Erstausgaben von […]

  • Elvis Costello - North

    Die Deutsche Grammophon! Die Kunst. Das Orchester. Muss denn das sein? Niemandem nehmen wir das Erwachsen-Sein, das In-sich-Ruhen (wenn auch immer nur für kurze Zeit), die Reflexion so übel wie unserem Elvis. Dabei war Costeilo ja nie der eindimensionale jugendliche Hitzkopf, zu dem wir ihn in der Erinnerung manchmal gern machen. Sein Werk wurde immer […]

  • Elvis Costello - Trust. Punch The Clock. Get Happy!!

    Editorisch sind diese neuen Ausgaben der Costello-LPs ohne Beispiel, insbesondere die des Frühwerks auf Demon (inhaltlich natürlich sowieso!). Bei der jüngsten Triole – die Jahre 1980 bis 1983, ohne „Imperial Bedroom“ und „Almost Blue“ werden ganze Archive ausgeleert: 30 Tracks auf der zusätzlichen CD von „Get Happy!!“, derer 17 bei „Trust“ und 26 bei „Clock“. […]

  • 13. Elvis Costello & Burt Bacharach – Painted From Memory - Die 100 besten Alben

    Über das Telefon sangen sie sich gegenseitig Melodien und Song-Fragmente vor, Costello besorgte die Texte, Bacharach schrieb an seinen unvergleichlichen Arrangements. In den Ocean Way Studios in Los Angeles kamen die beiden Songschreiber schließlich zusammen, um ihre Arbeit zu vollenden: berauschende Balladen und Liebeslieder, wie sie in den 90er Jahren schon lange nicht mehr gemacht […]

  • Anne Sofie von Otter Meets Elvis Costello – For The Stars

    Unser Elvis. Seit Jahren fuhrt er unter den zehn besten Platten aller Zeiten immer eine von Anne Sofie von Otter und erwähnt die Opernsängerin bei jeder Gelegenheit. Er schickte Blumen und Glückwünsche. Dann schickte er Kassetten und Lieden Dann wurde endlich in Stockhohn aufgenommen. Elvis hatte bereits Elvis‘ Begleitmusiker, Paul McCartney, das Brodsky Quartet, Ute […]

  • Elvis Costello & Burt Bacharach – Painted From Memory

    Wenn es dämmert, kann ein wenig Licht helfen. Und bevor die Dunkelheit hereinbricht, zünden Elvis Costello und Butt Bacharach, Meister des Liedes beide, Fackeln an, die noch lange lodern werden. Die Songschreiber, so dachte man, hätten den Zenit überschritten, die Magie verlotsn.DaSongiyüus“Painted From Memory“ beweist das blanke Gegenteil: Der Gipel ist erst jetzt erklommen. JDoes […]

  • Elvis Costello - All This Useless Beauty

    Elvis Costello Warner WF.A Quo vadis, Elvis? Irgendwie zurück auf jeden FalL Fest entschlossen scheint der Meister, die 90er Jahre als sein Jahrzehnt der persönlichen Reminiszenz in die PopAnnalen eingehen zu lassen. Erst entdeckte er auf,Jirutal Youth“ die Anfange und seine zwischenzeitlich verbannten Attractions wieder, dann kramte er anläßlich des Cover-Albums „Kojak Variety“ gar in […]

  • Elvis Costello & The Attractions – Brutal Youth - WEA

    Unter Tränen und mit brechender Stimme erinnert sich der Melodienmagier seiner Anfange: Begleitet vom robustesten Trio der Welt, rast Elvis Costello noch einmal durch Liebesleid und heiligen Zorn, huldigt dem „Sulky Girl“ und „London’s Brilliant Parade“. Während das britische Pop-Königreich in Epigonentum und Beliebigkeit zerfällt, wird der neben Paul Weller letzte Herrscher immer wieder gekrönt.



Sind Gitarrensoli eigentlich toxisch männlich?

In den vergangenen Monaten wurde die britische Songwriterin Anna Calvi allerorten für ihre Gitarrenkünste gelobt und gefeiert. Und das in einer Zeit, in der die Gitarre doch eigentlich das Letzte zu sein scheint, was Aufregung verspricht. Bei ihren Konzerten kam man sich zugegebenermaßen auch ein bisschen vor wie in einem Museum. Die Künstlerin wand sich ekstatisch und zuckte unter der fingerflink selbst entfachten Energie. Und das Publikum schaute ihr dabei andächtig zu, so als stände es vor einem alten Ölschinken aus der Renaissance. Diese Analogie ist natürlich nicht zufällig gewählt, denn tatsächlich ahmt Calvi hier ja antike Gesten aus einer…
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