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„Rogue One“: Regisseur Gareth Edwards über die verletzliche Seite von Darth Vader und DIE eine TIE-Fighter-Szene

Das „Star Wars“-Spin-Off „Rogue One“ ist für Disney ein voller Erfolg und hat alle Erwartungen mehr als übertroffen: Weltweit hat das Abenteuer um eine Gruppe Rebellen, die die Pläne des Todessterns stehen wollen, schon über 800 Millionen US-Dollar eingespielt. Nun hat Regisseur Gareth Edwards ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert und die letzten Geheimnisse von „Rogue One: A Star Wars Story“ (Review) verraten. Achtung, Spoiler!

Darth Vader ist auch nur ein Mensch

Im Film sehen wir Darth Vader in einem Bacta-Tank: Ein hochtechnologischer Apparat, der zur Heilung von schweren Wunden genutzt wird. In dem Tank ist die sogenannte Bacta-Flüssigkeit, eine Bakterienkultur, die der Wundheilung dient. Schon Luke Skywalker war in „Episode V: Das Imperium schlägt zurück“ in einem solchen Tank zu sehen.

Darth Vader in „Rogue One: A Star Wars Story“
Darth Vader in „Rogue One: A Star Wars Story“

Aber auch sein Vater Darth Vader macht von der Bacta-Flüssigkeit in „Rogue One“ Gebrauch. Gareth Edwards erklärt den Moment aus dem Film wie folgt:

„Ich bin neidisch auf den Moment in ‚Das Imperium schlägt zurück‘, wo man den Hinterkopf von Darth Vader sieht und es einfach nur cool findet. So etwas wollte ich auch in meinem Film haben. Die Szene mit dem Bacta-Tank wurde von Chris Cunningham [britischer Regisseur für Musikvideos, Anm.] inspiriert. Die Idee war es, einen Körper in Milch schwimmen zu lassen, so wie im Video zu ‚All Is Full Of Love‘ von Björk. Darth Vader ist in Wahrheit ein Verbrennungsopfer und für ihn ist es kein Spaß, nicht in seinem Anzug zu sein – es ist sehr unangenehm für ihn. Ich liebe die Idee, seine verletzliche Seite zu zeigen. Vader ist sehr, sehr böse, die Szene gibt aber einen Blick auf seine menschliche Seite und erweckt Mitgefühl. Wenn man all seine Narben sieht und realisiert, dass er ein Amputierter ist, erinnert das an seine Zeit, bevor er zu Darth Vader wurde. In vielerlei Hinsicht ist er ein tiefgründiger Charakter.“

TIE-Fighter und Marketing

Im „Rogue One“-Trailer gibt es eine ikonische Szene, in der ein riesiger TIE-Fighter vor Jyn Erso schwebt und ihr den Weg versperrt. Im Film fehlt die Szene allerdings, Gareth Edwards begründet dies mit „Verfeinerungen am dritten Akt“ und spielt dabei vermutlich auf die umfangreichen Nachdrehs an.

TIE-Fighter trifft auf Jyn Erso
TIE-Fighter trifft auf Jyn Erso

Aus Marketing-Gründen wurde die Szene aber trotzdem im Trailer und anderen Werbematerialien drin gelassen. Gareth Edwards begründet das so:

„Es gab einen Prozess, wo wir den dritten Akt im Bezug auf bestimmte Aufnahmen und Momente verfeinern mussten. Manche Dinge sind dadurch weggefallen. Doch die Marketing-Abteilung liebt diese Aufnahmen und sie wollten sie unbedingt nutzen. Wir erklärten ihnen, dass sie gar nicht im Film sind, aber sie erwiderten einfach ‚Oh, das ist okay. Marketing nimmt das Beste von dem, was gemacht wurde.‘ Es gibt noch viele weitere kleine Dinge, aber am Ende dachte ich mir einfach, dass es zwar nicht im Film ist, den Geist des Films aber gut trifft.“


„Rogue One: A Star Wars Story“ läuft seit dem 15. Dezember 2016 im deutschen Kino.

Lucasfilm Ltd. Disney
Lucasfilm Ltd. Disney


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