ROLLING STONE im Juni 2026: Die Toten Hosen + exklusive Vinyl-Single

Das große ROLLING-STONE-Interview mit den Toten Hosen zu ihrem Abschiedsalbum.

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Empfehlungen der Redaktion

Es ist eine Art Zeitenwende: Die Toten Hosen veröffentlichen ihr letztes Studioalbum. Was das genau bedeutet, was sie in Zukunft noch alles vorhaben und welche Herausforderungen bei ihrem Abschiedswerk anstanden, hat Birgit Fuß mit Campino in Düsseldorf besprochen.

  • ZOH AMBA: Bekannt wurde sie als versierte Jazz-Saxofonistin, doch jetzt packt Zoh Amba die Akustikgitarre aus und singt. Im Gespräch mit Katrin Parmentier erzählt Zoh von einer schwierigen Kindheit neben einer Chemiefabrik und anderen Widrigkeiten.
  • DIE BILDER DES NEAL PRESTON: Er ist einer der besten Rock-Fotografen der Welt. Und er hatte sie alle vor seiner Kamera: The Who, Led Zeppelin, Wings, U2, Sly Stone, Stevie Nicks, David Bowie, Tom Petty. Er fotografierte verwüstete Hotelzimmer, enthusiastische Fans und Stars hinter den Kulissen. Neal Preston ist der Chronist der goldenen Tage des Rock. Für uns hat er einige seiner besten Fotos kommentiert. Von GUNTHER MATEJKA
  • IST ANALOG DOCH BESSER? Seit vielen Jahren hat der digitale Wandel auch die Musikproduktion vollumfänglich erfasst. Software statt Hardware, Programmierung statt Live-Performance: Was bedeutet der Wandel für junge Produzent:innen? Und welchen Einfluss hat er auf die Art, wie wir Musik hören? Von JÖRN SCHLÜTER
  • DIE ORCS AUS DEM SILICON VALLEY: Wie „Der Herr der Ringe“ die autoritären Fantasien der Tech-Milliardäre Peter Thiel und Elon Musk beflügelte – und Tolkien zum Patron für ihren Kampf gegen Wokeness wurde. Ein Vorab-Auszug aus „Confusion Is Next. Die Nullerjahre – das Jahr zehnt des Umbruchs“ von Jens Balzer.

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Mix

In den USA füllt Noah Kahan große Hallen, doch der Songwriter zweifelt immer noch an seinen Fähigkeiten. Gar nicht so unähnlich geht es seiner Kollegin Linda Perry: Sie hat Hits für Pink, Christina Aguilera und viele andere geschrieben, aber erst langsam gelernt, zu sich selbst zurückzufinden. Außerdem im Mix: Freya Ridings, Death Cab For Cutie, The Smiths, Allen Ginsberg und einige mehr.

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Reviews

Ehrensache, dass Maik Brüggemeyer sich dem neuen Album von Paul McCartney widmet. Sassan Niasseri begutachtet in den Reissues noch einmal Blumfeld, und Torsten Groß vergräbt sich in das Werk von Peter Doherty und The Libertines.

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Exklusive Vinyl-Single der Toten Hosen

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Nach Udo Lindenberg wird es der Juni-Ausgabe des ROLLING STONE eine weitere weltexklusive Vinyl-Single geben – von einer Band, die wir seit Jahrzehnten begleiten: Die Toten Hosen. Und sie haben sogar noch Verstärkung mitgebracht: Bei „Immer nur geliebt“ ist Sven Regener von Element Of Crime dabei.

Auf der B-Seite gibt es eine Live-Version des Klassikers „Liebeslied“, aufgenommen auf der „Keep Calm And Carry On“-Tour 2025. Das gibt es so nirgendwo sonst – sehr viel Liebe also zum Abschiedsalbum der Toten Hosen, das zeitgleich mit unserem Juni-Heft erscheint.

Die 7inch-Single kommt in einem festen, sorgfältig gestalteten Pappcover und auf schwerem Vinyl. Sie ist nur mit der deutschen Ausgabe des ROLLING STONE und nicht im Tonträger-Handel erhältlich.

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Playlist: New Noises im Juni

Wie eine leichte Frühsommerbrise, zu der man in Erinnerungen schwelgt: Unsere Juni-Playlist bietet großartige Americana-Songs. Und: Die Powerballade ist zurück!

  1. JACOB BRODOVSKY „RESTAURANT“: Eine zu dezenter Percussion dargebotene, sensible Folk-Ballade des kanadischen Songschreibers, der auf seinem zweiten Album, „Tell The Kids We Tried“, klingt wie der kleine Bruder von John Darnielle.
  2. J SCHLUETER „PORTAL“: Mit seiner Band Someday Jacob hat uns Songschreiber und ROLLINGSTONE-Autor Jörn Schlüter schon ein paar fabelhafte AmericanaPlatten beschert. Solo begeistert er mit altmeisterlichem und ruhig fließendem Country-Pop.
  3. SHAKEY GRAVES „NO PLACE TO BE“: Wie schon auf seinen früheren Alben verbindet Alejandro Rose-Garcia alias Shakey Graves aus Austin/Texas auch auf „No Place To Be“ Folk, Country und Blues zu schnörkellosen Songs im Stil eines Townes Van Zandt.
  4. CROWN LANDS „THROUGH THE LOOKING GLASS“: Ja ist denn die Powerballade der 80er-Jahre zurück?, fragt man sich bei diesem nicht nur gesanglich lichte Höhen erklimmenden Stück, in dem die kanadische Band Dream Theater und Ozzy Osbourne anzapft.
  5. RYAN BINGHAM „BALLAD OF THE TEXAS GENTLEMEN“: Ein ganz anderer, traditionsverhafteter Schnack ist dieser honkytonkige, von Fiddle und Barpiano beseelte Country-Aufgalopp des Songschreibers und Schauspielers („Crazy Heart“) aus New Mexico.
  6. BEDOUINE „LONG WAY TO FALL“: Die 1985 in Aleppo geborene syrischamerikanische Sängerin mischt melodramatische Streicher und jubilierende Pedal-Steel-Gitarren zu einer somnambulen, schwerblütigromantischen Ballade.
  7. ALEX AMEN „CALIFORNIA BLUES“: Zurück in den späten Sechzigern: Auf den Spuren von John Stewart, Scott McKenzie und Gordon Lightfoot wandelt der texanische Songschreiber mit diesem so melancholischen wie berückenden Traum von Kalifornien.