Highlight: The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Rolling Stones: Ron Wood hatte auf Partys immer einen Bunsenbrenner dabei, um Kokain zu rauchen

Der Rolling Stone Ron Wood eröffnete kürzlich, wie er früher einen Bunsenbrenner mit auf Partys nahm, um Kokain zu rauchen. Der legendäre Gitarrist erzählt seine Lebensgeschichte in dem neuen Dokumentarfilm  „Somebody Up There Likes Me“, der seinen Aufstieg zum Ruhm und die anschließenden Drogenprobleme dokumentiert.

Wood beschrieb, wie er Kokain rauchte und sagte: „ Ich fühlte das Base. Das Freebase kontrollierte mich. Ich hatte keine Kontrolle. Ich brauchte drei Jahre, um davon loszukommen. Ich habe es höllisch genossen. Ich nahm es mit, wohin ich auch ging. Ich dachte es wäre das Beste für unterwegs, hatte es auf Partys mit und sagte zu jedem: ,Probiert mal diesen tollen Bunsenbrenner aus, die Rohre, das Freebase und das alles‘. Und die Leute sagten: ,Du bist verdammt verrückt.‘“

Rolling Stones – „Bridges To Bremen“

Als er in der Dokumentation über seine Nüchternheit sprach, erklärte der ehemalige Faces-Gitarrist: „Es ist sehr schwierig, weil du eine lange Zeit trocken durchmachst und du dir dann sagst: ,Ich habe es getan. Ich habe es geschafft, jetzt kann ich mir einen gönnen.‘“

Elton John und Rod Stewart, London, 13. Juli 1974.

Woods Enthüllungen über seine Kokain-Zeit kommen nur wenige Wochen, nachdem Elton John enthüllte, wie er einen Rolling-Stones-Gig in den 1980er Jahren „an sich riss“, während er mit Kokain vollgepumpt war: „Für eine Weile dachte ich, Keith Richards würde mich weiter anstarren, weil er von der Brillanz meiner improvisierten Beiträge zu ihrem Werk beeindruckt war. Nach ein paar Liedern drang es schließlich in mein Gehirn ein, dass der Ausdruck auf seinem Gesicht nicht wirklich auf eine tiefe musikalische Wertschätzung hindeutete“, schrieb Elton in seiner neuen Autobiographie „Me“.

Graham Wiltshire Getty Images

The Rolling Stones: Making of „Let It Bleed“

Zwei ihrer größten Alben – "Beggar’s Banquet" und "Let It Bleed" – spiegeln eine Phase ihrer Karriere wieder, die von Konfusion, aber auch kreativem Aufbruch bestimmt war. Die Stones nahmen beide Alben zwischen 1968 und 1969 auf, verloren in dieser Zeit einen Gitarristen (Brian Jones), engagierten einen neuen (Mick Taylor), filmten den "Rolling Stones Rock And Roll Circus", tourten in den USA und gaben außergewöhnliche Konzerte in London (Hyde Park) und außerhalb von San Francisco (Altamont). Und sie waren damit beschäftigt, die sich überschlagenden Ereignisse der 60er Jahre selbst zu verarbeiten. Insofern konnte es nicht überraschen, dass "Let It Bleed"…
Weiterlesen
Zur Startseite