So trafen die Rolling Stones zum ersten Mal auf die Beatles


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Das erste Zusammentreffen der zwei bedeutendsten Bands ihrer Zeit fand am 14. April 1963 im Crawdaddy-Club im Station-Hotel in Richmond, England, statt.

Die Beatles hatten mit „Please Please Me“ und „From Me to You“ bereits die Charts erobert, die Stones waren gerade erst dabei, sich ihr Publikum zu erarbeiten. Bill Wyman, der ehemalige Bassist der Stones, erinnerte sich nun in einem Interview in der Radio-Show „Ultimate Classic Rock Nights“ an diese Begegnung.

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Demnach sah er die Fab Four nach einigen gespielten Songs zufällig im Publikum stehen und andächtig lauschen. „Nach der Hälfte des Sets blickten wir irgendwie nach oben, und da standen vier in Ledersachen gekleidete Personen direkt vor der Bühne inmitten all dieser Kinder, die alle herumtanzten und herumspielten“, sagte er. „Ich drehte mich zu Charlie (Watts) um und sagte: ‚Es sind die Beatles! Die hatten zwei oder drei große Nr. 1-Hits.“

Danach gab es Bier und die Bands feierten die Nacht durch

Wyman bemerkte, dass John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr vom Publikum überhaupt nicht beachtet wurden. Er ergänzte: „Als wir unser Set beendet hatten, unterhielten wir uns mit ihnen und tranken gemeinsam Bier. Sie blieben für das zweite Set. Und danach gingen wir alle zurück in eine Wohnung in Chelsea, wo Mick (Jagger), Keith (Richards) und Brian (Jones) wohnten, hingen die ganze Nacht herum, spielten Blues-Musik, sprachen viel über Musik und wurden sofort großartige Freunde.“

Jahrelang dichteten Pressevertreter den beiden Bands einen heftigen, manchmal auch giftigen Konkurrenzkampf an. Natürlich alles nur Mythos, auch wenn es sich bei der von Wyman angedeuteten großartigen Freundschaft eher um eine professionelle Kumpelschaft unter Giganten handelte.