„Rupert and the Frogsong“: Paul McCartney teilt 1984er-Kurzfilm in 4K


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Im Jahr 1984 arbeitete Paul McCartney an einem eher ungewöhnlichen Projekt: Gemeinsam mit dem Regisseur Geoff Dunbar entwickelte der Beatle einen animierten Kurzfilm über Rupert Bear – eine Cartoon-Figur, die von Mary Tourtel erschaffen wurde und am 8. November 1920 in der Zeitung „Daily Express“ Premiere feierte. Zum Anlass von Ruberts 100. Geburtstag wurde der Kurzfilm nun in einer neuen restaurierten Version herausgebracht. Schaut Euch den Film „Rupert and the Frogsong“ hier an:

In einem kurzen Intro erzählt der Regisseur Geoff Dunbar davon, wie das Projekt damals entstanden war. „Paul bat mich, mir dieses Rupert-Projekt anzusehen“, erklärt der Filmemacher am Anfang des Clips. „Ich weiß, dass andere Leute damit experimentiert haben, und ich erinnere mich, dass Paul zu mir sagte: ‚Hey, würde es dir etwas ausmachen, wenn du mir dazu einfach einen One-Pager schreiben würdest? Und ich schrieb darauf, wie sehr ich es geliebt habe, und ich sagte: ‚Hör zu, ich denke, die Sache ist die, dass es in keiner Weise verändert werden sollte. Ihr müsst es in den späten 40er, frühen 50er Jahren halten. Das ist Ruperts Zeit für mich; das ist es, woran ich mich erinnere. Und das war der ausschlaggebende Punkt – Paul war sehr glücklich mit dieser Beschreibung, und wir begannen, daran zu arbeiten. Ich hoffe, der Film gefällt Euch. Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, ihn zu machen.“

Der 16-minütige Kurzfilm „Rupert and the Frogsong“, sowie die dazugehörige Single aus der Feder von Paul McCartney waren damals ein unerwarteter Erfolg, weshalb sich McCartney und Gunbar dazu entschlossen, den Kurzfilm nun ein weiteres Mal in 4K-Auflösung mit der Welt zu teilen. Neben Paul McCartneys eigenem Einsatz als Synchronsprecher sind auch die britischen Fernsehstars June Whitfield und Windsor Davies als Sprecher*innen mit von der Partie. Für McCartney ist Rupert Bear ein Herzensprojekt gewesen. So erinnert er sich: „Als Kind bekam ich den Rupert Annual immer zu Weihnachten. Ich erinnere mich, dass mir die Idee für ein Filmprojekt kam, als ich eines davon durchsah. Da war ein herausragendes Bild in Farbe, und als ich es sah, konnte ich mir ein Konzert mit Fröschen vorstellen, bei dem alle verschiedene Rollen spielten, einen Chor und ein Orchester, und ich konnte die Musik fast hören. (…) Ich erinnere mich, dass ich John Lennon davon erzählte, und er ermutigte mich, es zu versuchen, was großartig war. (…) Aber man braucht mehr als das, um einen Film zu machen.“