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13.000er-Konzert in Düsseldorf: So begründet Sarah Connor die Teilnahme


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Das für den 4. September 2020 geplante Konzert in der Düsseldorfer Merkur-Spiel-Arena sorgt weiterhin für Diskussionen. Während die einen glücklich darüber sind, dass es wieder Live-Shows gibt, sehen andere erhebliche gesundheitliche Risiken bei einer Großveranstaltung mit 13.000 Besuchern während der immer noch grassierenden Covid-19-Pandemie. Nun meldete sich mit Sarah Connor eine der an diesem Event teilnehmenden Künstlerinnen zu Wort – und versucht Kritiker zu beschwichtigen.

Sarah Connor: „Ich höre euch“

„Ich höre Euch. Und ich verstehe alle Bedenken und Einwände zu dem ersten grossen geplanten Konzert in der ‚neuen Zeit’”, schreibt die Musikerin in einem Instagram-Posting – und fährt fort: „Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders ‚gefährdet‘ einstufen. Auch wir erwarten mit Spannung den Schulbeginn. Auch meine Kinder müssen in der Schule Masken tragen. Seid gewiss, ich gehe auf keinen Fall leichtsinnig mit der Situation um.“

Dann erklärt Connor: „Aber: auch meine Branche hat in den letzten Monaten extrem gelitten. Auch ich habe viele Freunde und Kollegen deren Existenzen mittlerweile bedroht sind“. Sie selbst beschäftige rund 150 Menschen in ihrem Team, denen sämtliche Einnahmen durch den Ausbruch des Virus weggefallen sind – die aber, so die Sängerin, vom Staat nicht ausreichend nicht aufgefangen werden. „Also müssen wir Konzepte entwickeln wie es in der ‚neuen Zeit‘ machbar wird, ein Konzert zu besuchen; indem wir die richtigen Sicherheitsvorkehrungen treffen und uns an alle Angaben und Maßnahmen halten“.


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„Alles andere kann ich meinen Leuten gegenüber nicht verantworten“

Connor selbst habe deswegen ihre Teilnahme zugesagt, weil „das geplante Konzert vorsichtig durchdacht und eng mit den Behörden erarbeitet und abgestimmt worden“ sei. „Ich bin selbst gespannt, ob und wie es stattfindet. Aber wenn, dann bin ich dabei. Alles andere kann ich meinen Leuten gegenüber nicht verantworten“. Ihr Posting beendet sie mit den Worten: „Wir sind dankbar für den Versuch, unserer Branche wieder ein wenig Hoffnung zu geben. Viele Menschen warten darauf. Ich rede nicht von “Party machen”, sondern von JOBS. Von 150.000 Arbeitsplätzen! Ja es geht um Leben, aber auf beiden Seiten der Argumentation!!!“, beendet sie ihr Posting.

Kontroverse um Konzert

Auch die Politik ist sich über das Konzert, bei dem neben Connor u.a. auch Bryan Adams und The Boss Hoss auftreten sollen, uneinig. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der CDU hatte kürzlich bekanntgegeben, dass er „begründete Zweifel an der rechtlichen Grundlage“ des Konzertes habe. Auch Staatssekretär Edmund Heller bestätigte diese Zweifel in einem Brief an das Düsseldorfer Gesundheitsamt. Die Düsseldorfer Stadtverwaltung wies die Vorwürfe vehement zurück – und erklärte, dass das Konzert „mit Blick auf die Corona-Schutzverordnung eindeutig zulässig ist“. Das Gesundheitsamt teile diese Meinung.


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