Serie des Monats August 2021: „Ich und die Anderen“ – Staffel 1


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Tatsächlich hat „Ich und die Anderen“ einige großartige Momente – was vor allem an Tom Schilling liegt. Von verzweifelter Paranoia bis zu unerträglicher Selbstverliebtheit nimmt man ihm alles ab und leidet ordentlich mit.

Die Prämisse ist eine fast philosophische: Was wäre, wenn all unsere Wünsche wahr würden? Tristan (Schilling) stellt schnell fest, dass jede Sehnsucht auch eine Schattenseite hat. Von allen gesehen werden, ständig die Wahrheit gesagt bekommen, von allen geliebt werden, alle lieben: eins schlimmer als das andere, was für ein Horror!

David Schalkos Erzählung nimmt einen mit auf ein spannendes Abenteuer, das gegen Ende ein bisschen ausfranst, aber einige Denkanstöße gibt. Und manchmal macht es auch einfach nur Spaß, die tolle Besetzung (Lars Eidinger als schmieriger Firmenchef, Katharina Schüttler als ambivalente Freundin) beim Katz-und-Maus-Spiel zu beobachten.


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Die surrealen Bilder von Bienen, die in Vaginen kriechen, und Tristans grotesk oversexte Eltern (Sophie Rois und Martin Wuttke) muss man dazwischen aushalten können. Es hat eben wirklich alles seinen Preis.