Sex Pistols: Johnny Rotten bekennt sich endgültig als Trump-Fan


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Der ehemalige Frontmann der Sex Pistols wird Donald Trump bei den bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen unterstützen.

Das erzählte die Punk-Ikone In einem Gespräch mit dem britischen „Observer“. „Er ist die einzige vernünftige Wahl, jetzt, da Biden im Rennen ist – er kann das einfach nicht, das Ruder zu übernehmen“, sagte der 64-Jährige.

Er äußerte zwar auch Verständnis dafür, dass Trump als Rassist abgestempelt wird, vor allem auch, weil er selbst einmal damit konfrontiert wurde (Bloc-Party-Sänger Kele Okereke warf Lydon 2008 bei einem Musikfestival in Spanien eine schwere „rassistische Attacke“ vor, bei der er auch körperlich verletzt wurde), glaubt aber, dass Trump die USA vor allem wirtschaftlich besser voranbringen könne.

John Lyndon über Rassismus in den USA

Angesprochen auf den Mord an George Floyd, der in den USA und auch weltweit unter dem Namen „Black Lives Matter“ zu zahlreichen Demonstrationen gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt und Rassenhass führte, sagte der Public-Image-Ltd-Gründer: „Jeden, den ich kenne, würde sagen, dass das grässlich war. Auf jeden Fall! Das bedeutet aber nicht, dass alle Polizisten schrecklich oder alle Weißen rassistisch sind. Denn alle Leben sind wichtig.“

Obwohl Lydon aus London stammt und gleich mehrfach britische Musikgeschichte schrieb, wurde er 2013 amerikanischer Staatsbürger und lebt derzeit in Kalifornien.