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„Simpsons“-Boss: So wird die Serie enden

Al Jean hat erneut auf seine Vision hingewiesen, wie die „Simpsons“ irgendwann enden sollten – der Showrunner der langlebigsten TV-Serie aller Zeiten erinnert damit an das Jahr 2019. Dann feiert die gelbe Familie ihr 30. Jubiläum und Fans befürchten, das könnte negative Konsequenzen für das Weiterbestehen der „Simpsons“ haben.

Schon 2014 hatte Jean eine Antwort gegeben – damals gab es die Frage, warum Bart, Homer, Lisa, Maggie und Marge nie altern. Damals schrieb der „Simpsons“-Boss, dass die finale Episode mit einer Weihnachtsfeier enden wird, so wie die erste Folge. Springfield befindet sich also in einer Zeitschleife. Eine gruselige Vorstellung!

Auf Twitter verwies Jean auf die Episode 01, „Simpsons Roasting On an Open Fire”, die in den USA am 17. Dezember 1989 ihre Premiere feierte.

Ale Jean auf Twitter:

Dabei haben die „Simpsons“ noch so viel zu sagen:

Bisher sind die „Simpsons“ noch mit keinem republikanischen US-Präsidenten gnädig umgegangen. Da ist es kaum überraschend, dass Donald Trump von den Machern der langlebigsten Zeichentrickserie gleich mehrfach durch den Kakao gezogen wird. Die Autoren der Cartoonreihe hatte ja immerhin schon vor Jahren seine Präsidentschaft vorausgesehen (und sich über die eigene Prophetie mächtig geärgert).

Mehrfach bereits produziert der Sender FOX kleine Kurzfilme über Donald Trump, die allesamt wenig schmeichelhaft waren für den Milliardär. Am Wochenende gab es mit „A Tale Of Two Trumps“ als Teil der laufenden 29. Staffel der Gelben Nachschub. Diesmal ist ein auffällig selbstkritischer Mann im Weißen Haus zu erleben. Trump traut sich, in den Spiegel zu blicken, um „einmal im Leben ehrlich“ zu sein.

Trump: „Du hast dich wie ein narzisstischer Soziopath verhalten“

Stotternd sagt er zu sich selbst, er sei bei den meisten Dingen „nicht hundertprozentig konsequent“. Außerdem gesteht er sich ein: „Du betrügst beim Golf, du betrügst bei deinen Steuern, du betrügst deine Frauen und du hast dich wie ein narzisstischer Soziopath verhalten.“ Ganz begeistert von der Ehrlichkeit zu sich selbst, springt der US-Präsident – gekleidet lediglich im Pyjama – vergnügt durch die Gegend und vertraut seinen Mitarbeitern noch weitere „Lebenslügen“ an.



„Where The Wild Roses Grow“: Kylie Minogues Wiedergeburt als Wasserleiche

Es war ja immer ein bisschen unheimlich, welche hochmögenden Apologeten die puppenhafte Kylie Minogue in ihren Bann zog. Nach der Emanzipation von der Dreifaltigkeit Stock-Aitken-Waterman wurde sie zur Allegorie kecker Unschuld verklärt. Auf ihre leere Kunstfigur ließ sich alles projizieren: die Kindfrau als ikonographische Heilige, der Glamour und Liebreiz der Lolita als Fetisch. Mal huschte sie in transparentem weißem Kleidchen über den Strand, dann schmuste sie schwül mit plüschigen Schoßhündchen. Musik fabrizierte Kylie weiterhin, die Teenager aber hatte sie verloren. Da wächst nichts nach. Dass Nick Cave, ein australischer Landsmann, bei seiner Ballade „Where The Wild Roses Grow“ an Kylie…
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