Spezial-Abo

Podcast Freiwillige Filmkontrolle

DEVS: Alex Garlands brillante Sci-Fi-Serie – sponsored by MagentaTV

Aktuelle Folge jetzt anhören


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Queen – „Hot Space“


von

Dance Music ist ein Genre, in dem der Bass prominenter sein darf als die Gitarre. Auftritt John Deacon, der 1980 schon mit „Another One Bites The Dust“ reüssiert hatte und nun für „Under Pressure“ erneut eine genial simple Basslinie komponierte.

Brian May war erzürnt, weil seine Rockgitarre nie unwichtiger erschien; die Fans auch. Den Funk des Albums haben sie der Band bis heute nicht verziehen – und natürlich steckten Queen mit diesem Munich-Sound noch in den Spätsiebzigern fest.

Freddie Mercury – der hedonistische Nightclubber

Aber für Freddie Mercury muss die körperlich entgrenzende Disco eine Befreiung gewesen sein, sein Styling entsprach seit Jahren schon dem des hedonistischen Nightclubbers. Sein Verzicht auf Operette und Mays eher begleitendes denn führendes Instrument machten aus „Hot Space“ eine enorm homogene Platte, aber auch eine, die weitestgehend ohne Queen-typisches Pathos auskam.


An dieser Stelle findest du Inhalte von YouTube

Um mit Inhalten von YouTube zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren

Und der Falsett-Dub von „Cool Cat“ gehört in ihre ewige Top Drei. Es geht darin um einen Verführer mit immer neuen Finessen. Es geht um Mercury.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten

Ohne Konzerte und Festivals fanden wir uns plötzlich abends auf unsere Plattensammlungen zurückgeworfen und stellten fest: Oft sind es nicht die kanonisierten Klassiker, die man besonders gern auflegt.

Stattdessen sind es Alben im Katalog eines lieb gewonnenen Künstlers, die man ganz für sich allein zu haben scheint, weil der Rest der Welt sie verschmäht oder gar schon vergessen hat – missverstandene Geniestreiche, verkannte Meisterstücke, vernachlässigte Schlüsselwerke und Platten, die einfach viel besser sind als ihr Ruf und eine Neubewertung verdienen.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Genesis - „Abacab“

Unter eingefleischten Genesis-Hörern gilt „Abacab“ aus dem Jahr 1981 als das schlechteste Album der Band. Was allerdings auch daran liegt, dass alle später veröffentlichten Alben von Genesis, zum Beispiel „Genesis“ von 1983, von eingefleischten Genesis-Hörern konsequent ignoriert werden. An „Abacab“ wird gemeinhin der dünne Gesamtklang gerügt, der Einsatz von roboterisierten Keyboardklängen beispielsweise im Titelstück, die mangelnde Progressivität der Song-Dramaturgien, und natürlich gibt es mit „Man On The Corner“ die erste jener vielen klebrigen Phil-Collins-Balladen zu hören, mit denen Phil Collins das folgende Jahrzehnt zukleistern sollte. https://www.youtube.com/watch?v=hUMti7b41yw Harmonisch sinnlos verkomplizierte Rumdüdel-Strecken Das ändert aber nichts daran, dass in den 80erJahren nun…
Weiterlesen
Zur Startseite