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So endet „The Walking Dead“ – wenn es nach den Schauspielern geht


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Es ist ein ständiges Auf und Ab bei „The Walking Dead“: Die aktuelle siebte Staffel wurde von Fans und Kritikern harsch verurteilt – zu viel Gewalt und zu viele Nebenhandlungen, zu wenig Konzentration auf die Geschichten der Hauptfiguren. Dennoch soll die Serie laut Gerüchten noch für mindestens vier weitere Staffeln laufen, auch wenn eine Bestätigung seitens der Verantwortlichen diesbezüglich noch aussteht.

Zwei mögliche Enden

Es hilft alles nichts: Irgendwann findet auch die beste Story ihr Ende – darüber, wie das bei „The Walking Dead“ aussehen könnte, haben sich zwei der Darsteller bereits so ihre Gedanken gemacht: Sonequa Martin-Green hat ebenso wie ihr Kollege Andrew Lincoln darüber philosophiert, wie ein würdiges Abtreten ihrer Figuren gestaltet werden sollte.

Ist es nur Amerika?

So hat sich Martin-Green, die die Rolle der Sasha Green innehat, an einer Theorie des TV-Urgesteins Larry King orientiert, wie sie Fans beim „PaleyFest“ in New York erzählte: „Wie wäre es, wenn alle, die am Ende noch übrig sind, zur Küste gelangen und schließlich herausfinden, dass nur Amerika von der Zombie-Epidemie betroffen ist?“

Auf heroische Art und Weise

Andrew Lincoln, der Rick Grimes verkörpert, hat ein ungleich spektakuläreres und actionreicheres Finale für sich und seine Kollegen im Kopf: „Wir fahren durch eine Wüste und ich springe aus dem Bus. In einer heroischen Art und Weise springt Rick auf und schreit: „Coooral!“ Er lebt noch – vielleicht ist das das Letzte, was ich sagen werde.“

„Ich muss mir meine Actionfigur verdienen“

„Ich springe ab und mache ein paar Kung Fu-Kicks, um mir meine eigene Actionfigur zu verdienen, doch mittendrin werde ich gebissen. Trotzdem, weitermachen! Ich komme damit klar und sterbe ganz allein, ich warte einfach, bis ich sterbe. Doch dann: Ich sterbe nicht! Und schließlich die Erkenntnis: „Scheiße, vielleicht bin ich das Heilmittel für die Epidemie!“ Und dann sieht man alles von oben: Rick steht auf und geht auf die Suche nach Coral, und die Zombiehorde kommt auf ihn zu – und er läuft einfach durch!“

Beide Darsteller scheinen ihre Fantasie angestrengt zu haben, auch, wenn die eine sich wohl als etwas blühender herausstellt als die andere. Doch: Letztendlich bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten – die Dauer hängt ganz davon ab, wie viele Staffeln es nun tatsächlich noch geben wird.


The Walking Dead: Für Anti-LGBTQ+-Zuschauer gibt es „keinen Platz“

Nachdem eine queere Liebesgeschichte im „The Walking Dead“-Spin-Off „World Beyond“ einige Fans in Rage versetzte, schiebt die Serie der Homophobie im Fandom nun einen Riegel vor. Die Message ist klar: Für Anti-LGBTQ+-Zuschauer gibt es dort „keinen Platz“. The Walking Dead fordert Selbstreflexion und Akzeptanz https://freiwillige-filmkontrolle.podigee.io/48-neue-episode Das „Walking Dead“-Team äußerte sich nun am Dienstag (26. Januar) auf Twitter zu den hasserfüllten Kommentaren. Jene Menschen, die sich mit LGBTQ+ Charakteren „unwohl fühlen oder wütend“ sind, sollen demnach @TheWalkingDead nicht weiter folgen. „Hallo, hallo. Wenn LGBTQ+ Charaktere im Fernsehen (oder irgendwo anders) bei ihnen Unbehagen auslösen oder sie wütend machen, bitten wir Sie…
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