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Highlight: „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“: mindestens der drittbeste „Krieg der Sterne“-Film

Ist „Star Wars: Episode VII“ der beste Film aller Zeiten?

Am Montagabend (14.12.) fand in den USA die Premiere von „Star Wars: Episode VII“ statt. Und auf imdb befindet sich der Film mit einer Bewertung von 9,5 (von möglichen 10) jetzt schon auf Platz eins der besten Filme aller Zeiten. Sollte das so bleiben, löst der siebte „Krieg der Sterne“-Streifen „The Shawshank Redemption“ (deutsch: „Die Verurteilten“) in der Top-Platzierung ab. Die 1994 veröffentlichte Stephen-King-Verfilmung von Frank Darabont hält ein Ranking von 9,3. Wird die Sternensaga auf der weltgrößten Filmdatenbank Geschichte schreiben?

Nun aber mal ganz langsam: Für „The Shawshank Redemption“ haben knapp 1,6 Millionen User abgestimmt. Für „Star Wars“ bislang lediglich rund 2800. Je mehr Leute den Film sehen werden, desto mehr Votings wird es geben – und erfahrungsgemäß sinken dann die Rankings. Gründe: Die Euphorie ebbt ab, und die Stimmen der „Fanboys“, die vor allem am Anfang wie verrückt abgestimmt hatten (oder gar schon abstimmten, ohne den Film gesehen zu haben) gehen in eine größer werdende Zahl von niedrigeren Voting ein.

Dafür gibt es Beispiele, etwa Christopher Nolans überschwänglich empfangenes Sci-Fi-Epos „Interstellar“ (2014). Anfangs auf 9,5 und damit zum neuen besten Film aller Zeiten hochgejazzt, pendelt sich das Werk mittlerweile bei 8,6 ein – und befindet sich damit „nur“ noch Platz 29 bei der Internet Movie Database.


„Star Wars: Die dunkle Bedrohung“ – was vom Film bleibt

Als „Zeitenwende“ wurde der Triumph von „The Matrix“ bei der Oscar-Verleihung bezeichnet. Der Film mit den in Zeitlupe fliegenden Pistolenkugeln gewann in der Kategorie „Spezialeffekte“ gegen denjenigen, der zuvor jedes Jahr beherrschte, in dem er bei den Academy Awards antrat: „Star Wars: Die Dunkle Bedrohung“. „Krieg der Sterne“-Erfinder George Lucas wurde abgestraft. Die Wachowski-Brüder zu den Machern des besten Sci-Fi-Films von 1999 ausgerufen. Wie sich die Zeiten ändern: Gerade, weil der Slo-Mo-Trick („Bullet Time“) mit der sich um ein eingefrorenes Objekt drehenden Kamera damals so neu erschien, ist „The Matrix“ schlecht gealtert. Kein anderer Film könnte diese Szenen bis heute…
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