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Tenor Plácido Domingo nach Coronavirus-Diagnose aus Krankenhaus entlassen

Der Opernsänger Plácido Domingo hatte in der vergangenen Woche (22. März) mittgeteilt, dass er an dem neuartigen Coronavirus erkrankt ist. Berichten zufolge wurde der 79-Jährige in ein Krankenhaus in mexikanischen Acapulco eingeliefert, wo er ein Haus besitzt. Mittlerweile wurde er aber wieder entlassen und befindet sich nun in häuslicher Pflege. In einem Statement auf Social Media erklärt er, dass die Infektion glücklicherweise früh diagnostiziert wurde, da er sich wegen seines Alters und anderer Erkrankungen in stetiger ärztlicher Betreuung befinde. Das habe ihm sehr geholfen.

„Jetzt werde ich meine Therapie fortsetzen und mich ausruhen. Meine Gedanken sind jetzt mit denen, die leiden und mit all denen, die aufopferungsvoll arbeiten, um Leben zu retten“, so der Spanier weiter. Seinen Fans dankt er für die Anteilnahme und rät weiterhin, die Empfehlungen zum Coronavirus zu beachten und zu Hause zu bleiben.

Erkrankung kommt nach bestätigter Belästigung in mehreren Fällen

Der Sänger erlangte Weltruhm als Teil des Gesangstrios „Die drei Tenöre“ mit Luciano Pavarotti (verstorben 2007) und José Carreras. Im vergangen Jahr wurde eine Untersuchung gegen ihn wegen sexueller Übergriffe und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz eingeleitet. Diese ergab, dass die Anschuldigungen von rund 20 Frauen glaubwürdig sind. In dem Statement der „American Guild of Musical Artist“ heißt es, dass Domingo laut Untersuchungsergebnisse unangemessene Taten, von Flirten bis hin zu sexuellen Übergriffen, am und außerhalb des Arbeitsplatzes, begangen habe.

Domingo hat die sexuellen Übergriffe zunächst geleugnet, doch schließlich ein Entschuldigungsschreiben veröffentlicht. Im Oktober 2019 war er als Leiter der Los Angeles Opera zurückgetreten und er sagte eine Vielzahl seiner Konzerte ab.

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