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The Cure: Robert Smith verlor zuletzt Vater, Mutter und Bruder – Arbeitstitel des neuen Albums: „Live From The Moon“

🔥Falsch verstandene Lieder: Berühmte Songs und ihre wahren Bedeutungen

Robert Smith hat ein Update zum kommenden Album von The Cure gegeben – dem ersten seit „4:13 Dream“ von 2008. Zur Fertigstellung der neuen Platte fehlen nur noch Gesangsspuren, die im September hinzugefügt würden, sagte Smith der „Los Angeles Times“.

Schwere Trauerfälle hätten das kommende Werk beeinflusst: „Es wird eine dunkle Song-Sammlung. Ich verlor meine Mutter und meinen Vater und meinen Bruder erst kürzlich, und das hatte auf mich natürlich Wirkung. Es ist aber nicht durchgängig ‚Doom and Gloom‘. Eher wie ‚Disnintegration‘, denke ich. Mir ging es um eine breite Palette verschiedener Klänge.“

„Live from The Moon“

Der Arbeitstitel sei „Live from the Moon“. Warum? „Das 50. Jubiläum der Apollo-Landung hat mich beeindruckt. In unserem Studio hing ein großer Mond-Nachbau, und lauter Mond-Zeugs lag bei uns rum. Ich blickte schon immer gerne in den Himmel zu den Sternen.“

Robert Smith live

Auch auf die Frage, ob das kommende das letzte Cure-Album sei, wusste der 59-jährige eine Antwort. „Ich mache immer das Gegensätzliche von dem, was ich sage. Ich wäre sehr unglücklich, falls dies also unsere letzte Platte wäre. Falls ich morgen auf der Bühne stehe und verkünde, ‚dies ist das letzte Mal in Paris‘, dann zucken die Leute nur mit den Schultern. Aber irgendwann einmal werde ich natürlich auch recht behalten damit.“

Mark Metcalfe Getty Images

The Cure: Roger O'Donnell im Porträt

Bekannt geworden ist Roger O’Donnell als Keyboarder von The Cure, aber als Solokünstler orientiert er sich an Neoklassik statt an Pop. „Orchester gelten als intellektuell, als ‚high-browed‘“, erzählt der 64-Jährige. „Aber deren Klänge entspringen ehrlichen Instrumenten. Hinter einem Cello kann man sich verstecken. Aber nicht hinter der Musik des Cellos. Diese Kompositionen kennen keine Verfremdung, sie müssen stärker sein als im Pop.“ Das Cello dominiert auch „2 Ravens“, O’Donnells sechstes Soloalbum. Eingespielt hat er seine Gute-Nacht-Lieder über Winter in der Grafschaft Devon, über verwunschene Häuser und verlassene Züge in nur fünf Tagen. Am ersten nahmen Cellistinnen auf, am zweiten stieß…
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