Freiwillige Filmkontrolle


Gesundheitsbehörde warnt: Corona-Maske von Tom Cruise unsicher!


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Auf allen Bildern vom „Mission: Impossible 7“-Set trägt Schauspieler Tom Cruise seine eigens auf den Markt gebrachte Maske. 14,99 Dollar (umgerechnet 12,23 Euro) kostet das gute Stück.

Nur wird Cruise damit in nächster Zeit wohl kein Geld mehr einnehmen. Eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums mit Sitz in Druid Hills warnte vor dem Tragen jeglicher Masken mit Ventilen wie jener von Tom Cruise.

Ventile eröffnen Möglichkeit für Infektion

Das Produkt zeichnet sich durch Kohlefilter und Atemventil aus. Über letzteres sagt die beteiligte Manufaktur, sie hätten die Maske zum Tragen bei körperlicher Aktivität entwickelt. Die Ventile seien dafür angefertigt, nach dem Ausatmen von heißer sowie feuchter Luft wieder freier einatmen zu können. Mit anderen Worte steigt durch das Tragen jener Masken die Wahrscheinlichkeit das Coronavirus über Tröpcheninfektion zu verbreiten.

Mit einer ähnlichen Erklärung wandte sich die Behörde an die Öffentlichkeit: „Diese Art von Maske kann keine Garantie dafür geben, das Coronavirus nicht auf andere zu übertragen. Das Loch in dem Material könnte die Tröpfchen aus den Atemwegen freisetzen.“

Unabhängig davon machten sie dennoch darauf aufmerksam, dass ihre Forschungen zu besagten Ventilen bislang nicht abgeschlossen sein.

Die Ironie dahinter: Tom Cruise ließ seine Wut kürzlich gegenüber der gesamten Filmcrew aus. Mitarbeiter sollen angeblich die Corona-Vorschriften gebrochen haben, in dem sie zu nah beieinander standen. Er drohte ihnen sogar, sie zu feuern, sollte das noch einmal passieren. Nach Medienberichten sollen sich einige dazu entschlossen haben, den Dreh abzubrechen.


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