Trotz Corona: Vanilla Ice wird „Fourth of July“-Konzert in Texas spielen – vor 2.500 Leuten


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US-Rapper Vanilla Ice hat ein Fourth-of-July-Konzert in Texas angekündigt (der 04. Juli gilt in Amerika als Unabhängigkeitstag). Stattfinden soll der Auftritt vor 2.500 Zuschauern in Texas. Dabei scheint der „Ice Ice Baby“-Rapper wohl eines vergessen zu haben: Texas ist einer der Corona-Hotspots in Amerika, und Großveranstaltungen bieten dem Virus ideale Möglichkeiten zur Übertragung.

Erst kürzlich ordnete Texas-Gouverneur Greg Abbott an, aufgrund der steigenden Corona-Zahlen sämtliche Bars und Nachtclubs zu schließen. Restaurants dürfen mit einer Auslastung von maximal 50 Prozent geöffnet bleiben – exakt die rechtliche Lücke, die Vanilla Ice benötigt, um seine Show wie geplant stattfinden zu lassen.

Die „Fourth of July“-Feuerwerke sind zu heiß? Abkühlung mit „Ice Ice Baby“ gefällig?

Als Veranstaltungsort ist das Emerald Point Bar & Grill in Lake Travis angegeben. Da das Lokal mindestens 51 Prozent seines Umsatzes über Lebensmittel erzielt, gilt es als Restaurant, und darf somit seine Türen öffnen. Da der 04. Juli selbst ein Feiertag ist, sollen die Feierlichkeiten bereits einen Tag vorher, nämlich am Abend des 03. Juli, stattfinden.

2.500 Gäste können bei der „Independence Day Throwback Beach Party“ empfangen werden, und sich dort eine Headline-Show des 52-Jährigen ansehen. Die Ticketpreise variieren zwischen 25 und 300 US-Dollar, wobei die noch teureren VIP-Tickets bereits ausverkauft sind.

„Ich kann es kaum erwarten, wieder zurückzukehren“, schrieb der Rapper in einem Instagram-Post. „Die 90er Jahre waren die Besten. Wir hatten kein Coronavirus, keine Handys und keine Computer. Wir hatten 5.0’s, Blockbuster, Beavis und Butt-Head, Wayne’s World, Chris Tucker und Jackie Chan … Mortal Kombat ist immer noch besser als Fortnight … das letzte der großen Jahrzehnte.“