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TV-Tipp: Avicii-Doku „True Stories“ auf Netflix

Die Doku „True Stories“ auf Netflix berichtet aus dem Leben Aviciis. Der Megastar-DJ ist am Freitag in Maskat, der Hauptstadt Omans, tot aufgefunden worden. Tim Bergling, wie er bürgerlich heißt, wurde 28 Jahre alt. Die Todesursache wurde noch nicht bekannt gegeben.

„True Stories“ wurde 2017 gedreht, erschien jedoch erst am 31. März. Geschildert wird der Aufstieg des Schweden, dem der Erfolg zunehmend unheimlicher wurde. „Die ersten vier, fünf Jahre war alles super spannend. Es war ein Kick, wie beim Fallschirmspringen. Da spielt man damit, dem Tod nahe zu kommen. Und auf der Bühne spielt man damit, etwas Besonderes zu sein, akzeptiert zu werden.“

Mit Alkohol, sagte Avicii, versuchte er seine Schüchternheit zu überdecken. Anders hätte er auch seine 550 Auftritte nicht überstanden, die er zwischen 2008 bis 2012 absolvierte. „Am Anfang habe ich mich nicht getraut, zu trinken. Doch dann habe ich gemerkt, dass ich mit ein paar Drinks lockerer wurde. Letztendlich hat es mir geholfen, die Shows durchzustehen.“ Später folgten aufgrund des exzessiven Alkoholkonsums Operationen, u.a. wegen seiner Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Kooperation

Avicii: „Es war ein Leben unter Starkstrom. Ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, ob mir das Leben auf Tour auch gefällt. Ich war acht Jahre ständig unterwegs und nach vier Jahren fiel mir auf, dass sich kein Gefühl von zu Hause einstellte und mir wurde bewusst, dass ich das nicht mehr wollte. Es war mir einfach alles zu viel. Da hab ich beschlossen aufzuhören.“

Avicii aktuell:

Die Ermittlungen zur Todesursache laufen. Bis dahin werden die letzten Tage des Musikers rekonstruiert. Derweil ist, wie „TMZ“ berichtet, Aviciis Bruder David Bergling in Oman eingetroffen. Sein Hotel soll sich 15 Minuten vom Hotel entfernt befinden, in dem der Musiker starb. David Bergling sucht nach Antworten.

Trailer „True Stories“:


Martin Scorsese dreht Film über Bob Dylans „Rolling Thunder Revue“

Mit „No Direction Home – Bob Dylan“ inszenierte Martin Scorsese bereits 2005 einen Dokumentarfilm über Bob Dylan, der sich auf die 60er Jahre konzentrierte. Nun ist der Regisseur abermals für eine Dokumentation über die lebende Legende verantwortlich. Diesmal über die „Rolling Thunder Revue“ -Tour und im Auftrag von Netflix. „Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story by Martin Scorsese“ wird der Film heißen und sich mit der Tour befassen, die mit Unterbrechung vom Herbst 1975 bis Frühling 1976 dauerte. Bob Dylan wurde dabei von mehreren Musikern, Künstlern und Schriftstellern begleitet oder diese gaben sich zumindest für einen Auftritt die Ehre:…
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