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Video-Statement: So denkt Stevie Wonder über Donald Trump und die Proteste in den USA


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Stevie Wonder hat ein ausführliches Video-Statement veröffentlicht, in dem der Musiker gleich mehrere heikle Themen anspricht, die derzeit die USA bewegen. Er kommentiert darin den Tod von Breonna Taylor, für den die verantwortlichen Polizisten nach wie vor nicht zur Rechenschaft gezogen worden sind. Zudem äußert er sich zu Donald Trump und den „Black Lives Matter“-Protesten.

„Man spürt, dass Musik in dem Thema ist und irgendwie klingt sie falsch. Auch wenn du kein Musiker bist, kannst du hören, dass da etwas nicht stimmt“, so der Künstler. „Hörst du, dass unser Leben gerade nicht richtig gestimmt klingt? Dass unsere Realität aus dem Takt geraten ist?“

Stevie Wonder: „Der aktuelle Präsident nutzt das System aus“

Im Folgenden spricht Stevie Wonder verschiedene Probleme an, die US-Amerikaner in den vergangenen Wochen bewegt haben: „Wahrheit: Briefwahl ist und war schon immer sicher. Der aktuelle Präsident nutzt das System aus. Wahrheit: People of Color wollen Sicherheit wie jeder andere Mensch auch. Wahrheit: Du kannst glauben, dass Menschen unsere Gemeinschaften unterwandert, unser Anliegen zweckentfremdet und zu Gewalt aufgerufen haben. Wir wissen das, auch wenn nicht darüber berichtet wird. Wahrheit: Kein Geld der Welt hat jemals ein Leben zurückgebracht. Frage dich: Warum dauert es so lange für Breonna Taylor?“

„Warum können wir nicht die Liebe, die größere Wahrheit hören, warum lassen wir uns stattdessen von Verschwörungsmythen und Lügen bombardieren? Wo ist die Liebe für einander? Die Liebe für unser Land? Ihr sagt, dass ihr es leid seid, dass wir protestieren. Ich sage: Ihr seid es noch nicht leid genug, um etwas zu verändern. Ihr sagt, ihr glaubt an ,All Lives Matter‘. Ich glaube nicht, dass das stimmt.“

Das komplette Video-Statement von Stevie Wonder können Sie hier ansehen:


Mitschuld am Tod? John Prines Witwe nennt Trump einen „verdammten Idioten“

Im April dieses Jahres starb Country-Sänger John Prine an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. Zahlreiche Menschen nahmen Anteil an seinem Tod, unter anderem Elvis Costello, Bruce Springsteen und Roger Waters. Fiona Whelan Prine hat am Mittwochabend anlässlich der Präsidentendebatte noch einmal an den Tod ihres Mannes erinnert. „Mein Mann starb unter seiner Verantwortung“ Für Whelan Prine war es offenbar nur schwer erträglich, Donald Trump während der TV-Debatte zu sehen. Auf Twitter ließ sie ihrem Ärger Luft. „Kann jemand diesen verdammten Idioten von der Bühne holen? Mein Mann ist unter seiner Verantwortung gestorben“, schrieb sie. Damit spielt sie auf…
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