Video: Stephen Colbert macht sich über Mariah Careys Neujahrs-Blamage lustig


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Jeder hat mal einen schlechten Tag, das weiß auch der US-Satiriker Stephen Colbert – was ihn allerdings nicht daran hindert, Mariah Careys peinlich-unangenehmen Auftritt bei „Dick Clark’s New Year’s Rockin’ Eve“ am Silvesterabend auf dem New Yorker Times Square ordentlich aufs Korn zu nehmen.

„Das waren bestimmt russische Hacker“

Und so begann Colbert seine „Late Show“ am 03. Dezember mit den Worten: „2016 war echt hart, aber ich bin ziemlich zuversichtlich für 2017. Dieses Jahr beginnt großartig für alle! Außer für Mariah Carey… Niemand weiß wirklich, was geschehen ist. Ich glaube ja, dass russische Hacker dafür verantwortlich sind.“

Manipulation oder Selbstüberschätzung?

Damit spielt er auf die Probleme an, die Carey während ihres Auftritts vor zehntausenden von Menschen hatte: Angeblich haben ihre In-Ears nicht funktioniert, weshalb sie die Musik nicht hören konnte, was wiederum der Grund dafür gewesen sein soll, dass sie, anstatt zu singen, nur tanzend und Entschuldigungen stammelnd auf der Bühne stand. Auch sollen die Fieslinge der Veranstalterfirma Dick Clark’s Productions ihr Mikrofon manipuliert haben und auch der defekte Teleprompter soll auf ihr Konto gehen.

Ähnliche „Probleme“ hatte nun auch Stephen Colbert in seiner Show – natürlich nur zum Spaß: Nach seiner kurzen Ansprache tat er so, als sei sein Teleprompter kaputtgegangen und wurde anschließend von Backup-Tänzern umringt.

„Sie ignoriert es einfach“

Mariah Carey und ihr Team sehen den Riesen-Fauxpas noch nicht so gelassen und behaupten nach wie vor, die Produktionsfirma habe den Auftritt der Pop-Diva sabotiert, um höhere Einschaltquoten erzielen zu können. Ihre Managerin Stella Bulochnikov sagte im Interview mit „Entertainment Weekly“: Sie hätte von der Bühne gehen und jemandem das Mikrofon an den Kopf werfen sollen – das wäre großartig gewesen.“

Auf die Frage, wie Carey selbst mit dem ganzen Trubel um ihren Auftritt umginge, behauptete Bulochnikov: „Sie ignoriert es ganz einfach. Sie hat so viel wichtigere Dinge zu tun.“