Will Smith und Chris Rock sprechen über Oscar-Ohrfeige


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Mittlerweile sind vier Monate seit dem wohl kontroversesten Oscar-Moment der Geschichte, vergangen. Comedian Chris Rock scherzte über Will Smiths Frau Jada, woraufhin der „Prince Of Bel Air“-Star auf die Bühne stürmte und dem Komiker eine Ohrfeige verpasste. In einem kürzlich veröffentlichten Video entschuldigte sich Smith erstmals, während Rock langsam wieder Witze über den Vorfall reißt.

„Mein Verhalten war untragbar. Ich bin hier, wenn du bereit bist zu reden“, sagte Will Smith in einem Video, das er auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte. Er habe sich an den Comedian gewandt, aber noch keine Antwort erhalten. Smith entschuldigte sich ebenfalls bei der Familie von Chris Rock.

Der Vorfall schadete dem Bild von Will Smith als sympathischem, lustigem Filmstar gewaltig. Neben seinem Ruf musste auch seine Karriere einen kleinen Knicks hinnehmen. Mehrere Filmprojekte des „Men In Black“-Stars wurden gestoppt. Dazu darf er, aufgrund der Ohrfeige, die nächsten 10 Jahre nicht bei der Oscar-Preisverleihung teilnehmen.

Ohrfeige und am nächsten Tag zur Arbeit

Chris Rock bleibt bei seinen Witzen. Während eines Auftrittes in Atlanta äußerte er sich zum Vorfall, ohne Will Smith beim Namen zu nennen. „Jeder versucht, ein verdammtes Opfer zu sein. Wenn jeder behauptet, ein Opfer zu sein, wird niemand den wahren Opfern zuhören. Sogar ich, der von Suge Smith geohrfeigt wurde. Ich bin am nächsten Tag zur Arbeit gegangen, ich habe Kinder.“

Mit dem Witz bezog sich Rock auf den ehemaligen Plattenlabelboss Suge Smith, der derzeit eine Gefängnisstrafe absitzt. Der Comedian holte nach dem Vergleich aus zur Punchline. „Jeder, der behauptet, Worte würden wehtun, dem wurde noch nie ins Gesicht geschlagen.“