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So lustig vertreibt William Shatner mit seinen Logbuch-Tweets die Corona-Angst


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Quarantäne-Tagebücher sind keine Seltenheit. Dass die von Promis mehr Aufsehen erregen, ist logisch. Wenn die meist alltäglichen und persönlichen Informationen aus der selbst auferlegten Isolation zudem kreativ und humorvoll sind, erweitert sich der Radius automatisch. So auch im Fall von William Shatner, der einen eigenen Stil gefunden hat und sein Alter Ego „Captain Kirk“ sprechen lässt.

Seine Twitter-Posts beginnen mit „Computer-Logbuch des Captains: Sternzeit xy der selbst auferlegten Isolation“ und berichten anschließend von seinen Hunden Espresso und Macchiato – stilistisch natürlich an ein Sci­ence-Fic­tion-Szenario angelehnt, um die „Stark Trek“-Referenz perfekt zu machen. Im ersten Teil heißt es: „Nach meiner Ankunft auf dem Heimatplaneten wurde ich von den Abgesandten Espresso & Macchiato herzlich begrüßt. Ich freue mich auf die geplante Pause von meinen normalen Pflichten. Kirk Ende.“

Neues Territorium entdeckt

Unter der täglichen Flut neuer Corona-Meldungen verzieht sich das eine oder andere Lächeln. So wichtig die Maßnahmen auch sind, viele Menschen fühlen sich in Zeiten von Ausgangssperren und Quarantänen eher gefangen. Umso willkommener erscheinen Bemühungen wie die von William Shatner, etwas Humor in den Alltag innerhalb der eigenen vier Wände zu bringen. Selbst wenn die unbekannten Weiten des Universums nur unters Bett des Schauspielers führen:

„Die Abgesandten Macchiato & Espresso haben ein neues Gebiet namens Unterbett erkundet“, schreibt der Kanadier und führt aus, was sie dort gefunden haben: “und mir die fehlenden Socken und andere Gegenstände als Anerkennung für meine Aufmerksamkeit und Verehrung überreicht.“ Bei „Sternzeit 3 der selbst auferlegten Isolation“ endet das Logbuch fürs Erste. Macchiato und Espresso befinden sich aktuell in einer Hinterhof-Strafkolonie, weil sie eine „Missions-Ledertasche weggekaut“ haben. Es bleibt spannend.



Campino: „Ich bin der Pandemie für nichts dankbar!“

Die beiden kennen sich schon ewig: Campino, seit 39 Jahren Sänger der Toten Hosen, und Kiki Ressler, Chef von KKT (Kikis Kleiner Tourneeservice) in Berlin und seit 1984 auch bei jeder Tour der Düsseldorfer dabei. „Einer der ganz großen Glücksgriffe für uns“ nennt Campino ihn. Wie erleben sie die Corona-Zeit, welche Hoffnungen und Befürchtungen hegen sie? Natürlich haben auch diese zwei keine Kristallkugel und wissen nicht, wie es weitergehen wird. Kiki nennt seine Antworten also vorsichtshalber „Einschätzungen ohne Gewissheit“. Beide stellen vorab auch gleich klar, dass ihnen sehr bewusst ist, dass sie vergleichsweise kleine Sorgen haben. Wie geht es euch…
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