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Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: The Beatles – „With The Beatles“


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Das zweite Album der Beatles wird nicht bloß unterschätzt – kaum jemand weiß, was überhaupt drauf ist. Was na­türlich daran liegt, dass 1963 „She Loves You“ und „I Want To Hold Your Hand“ erschienen, und da­zwischen nahmen sie die Songs für dieses Album auf.

George Martin sagte: Nun, wir machten Sin­gles, und die Songs, die nicht Singles waren, kamen aufs Album. Das waren immerhin „All My Loving“, „It Won’t Be Long“ und „I Wanna Be Your Man“ und George Harrisons erster Song, „Don’t Bother Me“.

Coverversionen von amerikanischen Rock’n’Roll­- und Soul­-Kracher

Dazu spielten sie binnen weniger Tage die Stücke ihres Konzert­-Repertoires ein: Coverversionen von amerikanischen Rock’n’Roll­ und Soul­-Krachern wie „Please Mr. Postman“ und „Roll Over Beethoven“, „You Really Got A Hold On Me“ und „Money (That’s Want I Want)“.

Martin ergänzte ein wenig Orgel und mischte eine Mono­ und eine Stereo­Fassung, wäh­rend die Jungs schon wieder auf Tournee waren. „With The Beatles“ sind zum letzten Mal die Beatles, die sie in Liverpool und Hamburg waren.


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Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten

Ohne Konzerte und Festivals fanden wir uns plötzlich abends auf unsere Plattensammlungen zurückgeworfen und stellten fest: Oft sind es nicht die kanonisierten Klassiker, die man besonders gern auflegt.

Stattdessen sind es Alben im Katalog eines lieb gewonnenen Künstlers, die man ganz für sich allein zu haben scheint, weil der Rest der Welt sie verschmäht oder gar schon vergessen hat – missverstandene Geniestreiche, verkannte Meisterstücke, vernachlässigte Schlüsselwerke und Platten, die einfach viel besser sind als ihr Ruf und eine Neubewertung verdienen.

Platten nicht für die sprichwörtliche einsame Insel gedacht, aber sie gehören auf die Insel der Unterschätzten.


Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Queen - „Hot Space“

Dance Music ist ein Genre, in dem der Bass prominenter sein darf als die Gitarre. Auftritt John Deacon, der 1980 schon mit „Another One Bites The Dust“ reüssiert hatte und nun für „Under Pressure“ erneut eine genial simple Basslinie komponierte. Brian May war erzürnt, weil seine Rockgitarre nie unwichtiger erschien; die Fans auch. Den Funk des Albums haben sie der Band bis heute nicht verziehen – und natürlich steckten Queen mit diesem Munich-Sound noch in den Spätsiebzigern fest. Freddie Mercury - der hedonistische Nightclubber Aber für Freddie Mercury muss die körperlich entgrenzende Disco eine Befreiung gewesen sein, sein Styling entsprach…
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