Highlight: 50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

„Woodstock 50“: Ist das Festival jetzt doch gerettet?

So wirklich schien niemand mehr daran zu glauben, dass „Woodstock 50“ dieses Jahr vom 16.-18. August stattfinden wird. Als nur noch weniger als vier Wochen zum offiziellen Start blieben, kündigte die geplante Veranstaltungsstätte und auch mehrere Investoren zogen sich aus dem Geschäft zurück. Organisator Michael Lang schob dies auf „politische Mächte“, die das Festival angeblich verhindern wollen. Zuletzt kam es jedoch sogar schon so weit, dass er die Möglichkeit, die Veranstaltung würde eventuell nicht stattfinden, selbst auch in Erwägung zog.

Jetzt, knapp drei Wochen vor Beginn, scheint es jedoch noch ein Licht am Ende des Tunnels zu geben. Im „Merriweather Post Pavilion“, außerhalb von Washington DC, soll das Festival nun möglicherweise abgehalten werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.

„Whos Next“ von „The Who“ jetzt auf Amazon bestellen
„Woodstock 50“-Organisator Michael Lang

Die Probleme haben noch kein Ende

Zwar bestätigten die Veranstalter im Gespräch mit der „New York Times“, dass das Amphitheater als Veranstaltungsstätte feststehe, doch die genauen Bedingungen und Umstände für die bereits gebuchten Künstler sind noch ungeklärt. Die Verträge einiger Musiker wie beispielsweise Santana, Jay-Z und Miley Cyrus gelten eigentlich nur für den ursprünglichen Veranstaltungsort Watkins Glen. Demnach hätten die Acts das juristische Schlupfloch, sich dem Auftritt bei „Woodstock 50“ zu entziehen und trotzdem bezahlt zu werden.

Doch damit nicht genug: Für den 17. August, also den zweiten Festivaltag, sind für den Merriweather Post Pavilion eigentlich bereits andere Konzerte geplant. Die Smashing Pumpkins und Noel Gallagher’s High Flying Birds sollten auftreten. Ob sie sich einfach dem Line-Up von „Woodstock 50“ anschließen, oder deren Konzerte abgesagt werden, ist derzeit nicht bekannt.

Kevin Mazur Getty Images for Woodstock 50


Disco: Die Geschichte der 12-Inch-Single, und wie sie die die Popmusik für immer veränderte

„I Feel Love“ von Donna Summer und Giorgio Moroder ist die Disco-Hymne aus dem Jahr 1977. Gleichzeitig setzte das Lied ein deutliches Zeichen in Richtung elektronischer Tanzmusik. Die beinahe ausschließlich aus synthetischen Klängen bestehende Produktion, der four-on-the-floor-Kick, Donna Summers schwebender Gesang  – perfekte Zutaten für einen Dance-Track, der vor allem durch seine Wiederholungen hypnotisiert. „I Feel Love“ ist ein Lied, das den Einfluss von Disco auf die Popmusik illustriert wie kaum ein anderes. Nich nur durch den Sound und die Struktur, sondern ebenso anhand eines damals neuartigen Vinyl-Formats, das ihm ein natürliches Zuhause gab: die 12-Inch-Single. Singles als Naturgesetz der Popmusik Die kleine 7-Inch-Single…
Weiterlesen
Zur Startseite