Spezial-Abo

Protest: Architekten wollen Trump-Tower-Logo mit Pink-Floyd-Schweinen abdecken


Weltpolitisch herrschen momentan Zeiten, in denen Schweine fliegen können – dachte sich offensichtlich ein Designbüro aus Chicago und ließ sich vom sozialkritischen Albumklassiker „Animals“ von Pink Floyd inspirieren.

Die Architekten von New World Design Ltd. haben dazu vier goldene Riesenballons in Schweine-Form vor dem Trump Tower in Chicago derart an Bojen im Fluss angebunden, dass sie die Sicht auf das Logo nehmen, um den Bürgern „visuelle Erleichterung“ zu bieten, die allenthalben dem Trump-Schriftzug über den Weg laufen.

2011 wurde das
2011 wurde das „Animals“-Cover über dem Kohlekraftwerk in London nachgestellt

Die Schweine-Form lässt viel Interpretationsspielraum, erinnert jedoch vor allem an die Pink-Floyd-Platte „Animals“ von 1977, die von der George-Orwell-Dystopie „Die Farm der Tiere“ inspiriert wurde.

Oink!

Auf dem Albumcover, das Roger Waters entworfen hat, schwebt ein Schweineballon zwischen den Schornsteinen des ehemaligen Kohlekraftwerks Battersea Power Station in London. Die Ballons vor dem Trump-Tower stehen in vergleichbarer Weise für Kritik an kapitalistischer Gier. Nicht zuletzt ließ Ex-Floyd-Sänger Roger Waters bei seinen Gigs beim „Desert Trip“ Trump-Einspielungen übr die Leinwände liefen: „Trump is a Pig“.

Desert Trip - Weekend 1 - Day 3

Bleibt abzuwarten, ob die Ballon weiterhin über Chicago schweben bleiben. Aber Überraschungen gab es zuletzt ja einige.

Oli Scarff Getty Images
Frazer Harrison Getty Images

Hacker fordern 42 Millionen: Sonst werden Daten über Trump, Madonna und Lady Gaga veröffentlicht

Die US-amerikanische Anwaltskanzlei Grubman Shire Meiselas & Sacks (GMSM) wurde Opfer einer Cyberattacke. Dabei wurden etliche vertrauliche Dokumente von den Servern gestohlen – das berichtet unter anderem „Musicbusinessworldwide.com“. Mit Ransomware hatte sich die Hackergruppe REvil Zugriff auf die sensiblen Daten der Firma, zu deren Klienten unter anderem Elton John, Bruce Springsteen, U2, Mariah Carey Madonna, Barbra Streisand oder Lady Gaga gehören, verschafft. Lady Gaga und Madonna als Druckmittel Zunächst forderten die Täter 21 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 19,4 Millionen Euro) Lösegeld — zu zahlen in der digitalen Währung Bitcoin. Als Druckmittel sei ein Screenshot im Darknet veröffentlicht worden, der einen…
Weiterlesen
Zur Startseite