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Roger Waters vergleicht Donald Trump mit Adolf Hitler

Roger Waters reiht sich ein in die Trump-Gegner neben Musikern wie Bruce Springsteen, Madonna und Miley Cyrus. Seinen Auftritt beim „Desert Trip“-Festival Anfang Oktober in Kalifornien etwa nutzte Waters, um seine Ablehnung gegenüber dem Kandidaten der Republikanischen Partei kundzutun.

Dabei leuchtete in riesigen Lettern auf der Leinwand „TRUMP IS A PIG“ und Waters ließ passenderweise beim Lied „The Wall“ über dem Publikum einen Ballon in Schweineform schweben, auf dem „DIVIDED WE FALL“ zu lesen war – eine Anspielung auf Trumps Mauerpläne an der US-Grenze zu Mexiko.

Kritik an Trump

Neben seinen Erlebnissen in frühen Jahren, Liebesliedern und seinen (fehlenden) Beziehungen zu Rock-Kollegen wie John Lennon und Neil Young äußerte sich der seit jeher politisch engagierte Musiker in einem Interview erneut zu dem umstrittenen Politiker.

In dem Gespräch mit dem Künstler Marc Maron für dessen Podcast „WTF“ verglich Waters die Kandidatur von Trump mit dem Aufstieg von Hitler. Er sagte, „Trumpismus“ sei „genauso gefährlich“ wie Faschismus. „Es ist nur ein kleiner Schritt zu totalem Faschismus, einem vollkommenen Polizeistaat“, äußerte sich der ehemalige Sänger und Bassist von Pink Floyd.

Die USA von heute erinnert an Deutschland von damals

„Es ist immer heimtückisch, wenn es sich anschleicht. Es war heimtückisch in Deutschland in den 30ern. Nationaler ‚Trumpismus‘ fühlt sich ein bisschen weniger hinterhältig an, aber es ist genauso gefährlich. Man braucht eine Bevölkerung, die sich unterlegen fühlt, wie die Deutschen nach dem Friedensvertrag von Versailles. In diesen Staaten sinkt der Lebensstandard von allen… Die Freiheiten sind in der Verfassung verankert, die Bill of Rights werden dir langsam genommen.“

Der Musiker führte weiter aus: „Die Methode, im Staat Macht zu übernehmen, ist, aus ihm einen totalitären Polizeistaat zu machen. Es ist immer das Gleiche, es ist immer die Identifikation mit ‚dem anderen‘ als dem Feind“, sagt Waters. „Im Fall von Trump sind es die Chinesen, die Mexikaner und der Islam. Bei Hitler waren es die Juden, die Kommunisten, die Sinti und Roma… jeder, der körperlich missgebildet war, Homosexuelle.“



Video: Roger Waters über den Gedanken einer Pink-Floyd-Reunion

In einem neuen ROLLING-STONE-Interview hat Roger Waters über die Möglichkeit einer Reunion mit Pink Floyd gesprochen. Diese Möglichkeit existiere nicht. Der Gedanke daran, sagt der 76-jährige, sei „fucking awful“. Waters verließ die Band nach dem 1983er-Album „The Final Cut“, stand 2005 für das „Live Eight“-Konzert in London mit David Gilmour, Nick Mason und Rick Wright auf einer Bühne. Wright verstarb 2008. Im Video-Chat mit Brian Hiatt erzählte Waters von einem jüngst statt gefundenen, gescheiterten „Friedensgipfel“ mit Mason und Gilmour. „Ich hatte einen Plan“ „Ich konzipierte eine Art Plan“, sagt Waters. „Denn wir hatten eine Art … nun, ich will nicht…
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