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Bei „The Walking Dead“ fließt in Zukunft deutlich weniger Blut


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Seit den ersten Folgen steht die Zombie-Serie „The Walking Dead“ wegen ihrer nicht selten schockierenden Gewalt-Szenen in der Kritik. Allerdings erfüllt die Serie nach dem ebenfalls recht expliziten Comic von Robert Kirkman hier nur die Genre-Erwartungen. Und die Fan-Gemeinde diskutiert in den zahlreichen Foren im Grunde über jeden verspritzten Tropfen Blut.

In der ersten Hälfte der siebten Staffel steigerte sich der Terror allerdings bis in auch für Anhänger der Reihe nicht ganz so leicht zu ertragende Dimensionen. Abraham, Glenn, Spencer und Olivia fielen Negan oder einem Survivor zum Opfer. Die Todesrate überstieg deutlich jene der Vorgänger-Seasons.

Überraschende Todesfälle gibt es weiterhin

Auch in den kommenden neuen Episoden von „The Walking Dead“ wird es den einen oder anderen Todesfall geben, wie erste Vorschaubilder und Teaser zumindest erahnen lassen.  Dass jede noch so wichtige Figur über die Klinge springen könnte, ist eine der Hauptgründe für die Unberechenbarkeit der Handlung – und somit auch für den großen Erfolg der Spannungsserie.

Doch das könnte sich in kommenden Staffeln verändern, wenn man Kirkman, dem Schöpfer der Reihe und Produzenten der AMC-Reihe, Glauben schenken mag. Der schrieb zur inzwischen 163. Ausgabe von „The Walking Dead“ in einer Reaktion auf Leserfragen: „Wenn es nach mir geht, sollte es weniger Tote in den Büchern geben. Sehr viel weniger, denn die sorglosen, verängstigten sind bereits tot und die anderen haben gelernt, sich in dieser Welt zurechtzufinden.“

Die Spezialausgabe hat ein zweiseitiges Cover, bei dem Rick Negans Jacke umgeschlungen hat und zugleich seinen Baseballschläger „Lucille“ in der Hand hält. Viele interpretierten dies als Vorankündigung, dass entweder Negan oder Rick sterben könnten.


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