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Berlin-Berichte: Verbot von Großveranstaltungen bis 24. Oktober


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Der Berliner Senat beschloss am Dienstag ein Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern bis zum 24. Oktober. Das berichtet der „Tagesspiegel“ nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

Zu den weiteren Beschlüssen zählen: Gottesdienste bis zu 50 Personen sind ab dem 4. Mai wieder erlaubt, dazu Demos und andere Veranstaltungen unter freiem Himmel – mit nicht mehr als 50 Teilnehmern. Damit entfielen wohl auch die Straßenfeste zum 01. Mai.

Lollapalooza und Open Airs

Der Sonntag beim Lollapalooza 2018

Das Verbot würde in Berlin u.a. das Lollapalooza-Festival betreffen, das mit einer Teilnehmerzahl in Richtung der 100.000-Zuschauer-Grenze ein Mega-Event darstellt. Bislang gibt es vom „Lolla“ noch kein Statement zu den dpa-Informationen.

Aber auch viele andere Open-Air-Events, darunter die im Berliner Olympiastadion (etwa Rammstein), Waldbühne und Wuhlheide wären davon betroffen. Bei größeren Hallen wie der Max-Schmeling-Halle (u.a. Roger Hodgson) hängt eine Absage vielleicht daran, wie viele Tickets verkauft werden.

Zuletzt mehrten sich die kritischen Stimmen hinsichtlich einer bundesweit verbindlichen Definition einer „Großveranstaltung“. Denn wenn die Bundesländer dahingehend unterschiedlich entscheiden, könnten Künstler nicht mehr in ganz Deutschland ihre Tourneen absolvieren – und stünden for logistischen und nicht zuletzt finanziellen Problemen.

Hella Wittenberg

Politischer Gegenwind für Düsseldorf-Konzert mit Bryan Adams

„Für kein gutes Signal“ hält der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet das geplante Großkonzert am 4. September mit Bryan Adams, Sarah Connor und The Boss Hoss. Sie sollen vor 13.000 Zuschauern in Düsseldorf spielen, auch um in Corona-Zeiten ein Zeichen für die darbende Musik- und Live-Branche zu senden. Veranstalter Marek Lieberberg hatte letzte Woche angekündigt, dass es mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen in Deutschland mit Konzerten und anderen Großevents weitergehen könne. Seit Mitte März wurden wegen der starken Verbreitung des neuartigen Erregers alle Großereignisse untersagt. Laschet wirft Düsseldorf Profilierung vor Laschets Kritik an dem Konzert richtete sich nun vor allem an den…
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