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Beste Alben des Jahres 2020: Erste Liste veröffentlicht


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Die Blätter sind noch kaum von den Bäumen, da beginnt nun die Saison der Jahresrückblicke. Dazu gehören natürlich auch die Listen der besten Alben und Songs, die kurz vor dem Einstieg in die Festzeit natürlich auch den Anreiz für das eine oder andere Geschenk bieten. Man kann sich ja auch einmal selbst beschenken mit erstklassiger Musik.

Die erste relevante Aufstellung der besten Alben des Jahres dürfte in diesem Jahr von „Mojo“ stammen. Das britische Musikblatt veröffentlichte am Dienstag (17. September) seine Top 75. Darunter sind natürlich eine Menge Überraschungen (für Jazz-Hörer etwa: „Rejoice“ von Tony Allen/Hugh Maskela auf Platz 15), stark platzierte Durchstarter („Untitled“ des mysteriösen Musikkollektivs Sault auf Rang 19, vielleicht die Protestplatte des Jahres, wie ein „Mojo“-Autor schreibt), Rückkehrer (Cornershops „England Is A Garden“, Position sechs) und so gut wie keine Debütanten unter den besten 50 LPs.

In den Top 10 gibt es natürlich das erwartete Rennen zwischen Fiona Apple, Bob Dylan und Bill Callahan. Dazwischen platzierte sich aber noch die fabelhafte neue LP von Fontaines D. C. („A Hero’s Death“) auf dem Bronzerang.

Platz eins geht an…Bob Dylan! Für „Mojo“ ist „Rough And Rowdy Ways“ das Album des Jahres. Für das Magazin das unumstrittene späte Meisterwerk des ewigen Gestaltwandlers.  Direkt dahinter folgt Fiona Apples neues Großwerk „Fetch The Bolt Cutters“. Bill Callahan schafft es mit „Gold Record“ auf die Vier, gefolgt von „Shore“ von den Fleet Foxes.

Die Alben des Jahres von „Mojo“ – Top 10

  1. Bob Dylan – Rough And Rowdy Ways
  2. Fiona Apple – Fetch The Bolt Cutters
  3. Fontaines D. C. – A Hero’s Death
  4. Bill Callahan – Gold Record
  5. Fleet Foxes – Shore
  6. Cornershop – England Is A Garden
  7. Jarv Is: – Beyond The Pale
  8. Run The Jewels – RTJ4
  9. Phoebe Bridgers – Punisher
  10. The Flaming Lips – American Head


Die zehn besten Alben von Elvis Presley

01. „Elvis Presley“ (1956) Das explosive Coverdesign visualisiert die Revolte, doch befürchtete man bei RCA, dieser Spuk namens Rock’n’Roll könne schnell wieder vorbei sein. Immerhin hatte man gerade 35.000 Dollar in die Sensation aus Memphis investiert, man durfte keine Zeit verlieren. Also wurden flugs Sessions anberaumt, um einige noch unverbrauchte Tracks aus dem Sun-Records-Bestand mit aktuellen Fetzern wie „Blue Suede Shoes“ und „Tutti Frutti“ zu vermengen. 02. „Elvis“ (1956) Nachdem Presleys Debüt-LP trotz des auffälligen Mangels an stilistischer Kohärenz gleich mehrere neue Verkaufsrekorde aufgestellt hatte, wurde schon wenige Monate später „Elvis“ nachgelegt, ein Album aus einem Guss. D. J. Fontanas Drums waren nun…
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