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Betrunken und verpeilt: Damon Albarn mit peinlichem Auftritt bei BRIT Awards

Preisverleihungen sind für Künstler eine schwierige Angelegenheit. Meistens gibt es nichts zu essen und zu trinken, während man mehrere Stunden auf den eigenen Einsatz wartet. Oder es gibt so viel zu schmausen und zu saufen, dass die Langeweile gerne mit dem einen oder anderen Schluck zu viel überwunden wird.

Die zweite Kategorie könnte vielleicht der Grund für einen mehr als merkwürdigen Auftritt von Damon Albarn bei den BRIT Awards am Mittwoch (21. Februar) in der O2 Arena in London gewesen sein. Der Blur-Sänger wurde mit seinen Gorillaz als „Beste Band Großbritanniens“ ausgezeichnet. Doch statt den Preis glücklich und einsilbig entgegenzunehmen, stotterte er sich durch eine uferlose Dankesrede, in der er etwas verquast den Brexit zurückwies und die britische Musikszene als beste der Welt pries.

Damon Albarn sprach etwas zu lang

Später wollte er noch an seine Gorillaz-Kollegin Little Simz übergeben, damit sie auch noch etwas sagen konnte. Dumm nur, dass die Kameras bereits weggeschwenkt hatten und Bühnenbeleuchtung und Mikro ausgeschaltet wurden.

So lieferte Damon Albarn vielleicht aber auch den bitterkomischsten Moment der Verleihung, bei der Liam Gallagher für eine schöne Überraschung sorgte und die Foo Fighters ihren großen Beatles-Moment inszenierten.


Studie: Musik hilft gegen Depressionen

>>> In der Galerie: Die zehn eingängigsten Popsongs seit 1940 Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion.…
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