Für Killers-Sänger Brandon Flowers bleibt Morrisey trotz Rechtsruck der Größte


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Von der Jugend wurde Morrissey lange verehrt. Er war das Aushängeschild für eine bis dahin unterrepräsentierte Form männlicher Sentimentalität und war mit seinen gefühlvollen Texten eine wichtige Stimme der 80er Jahre. Doch in letzter Zeit schockierte der 60-Jährige mit alles andere als revolutionären, fortschrittlichen Aussagen und bekannte sich als Unterstützer der weit rechts stehenden Kleinpartei „For Britain“.

Von Musikerkollegen wird mit Morrissey seither unterschiedlich umgegangen. Einige Künstler distanzierten sich deutlich von ihm und ihrer Zusammenarbeit mit dem Sänger. Viele andere stellen sich nun jedoch hinter den in Ungnade Gefallenen und plädieren dafür, den Musiker Morrissey von dem Morrissey mit fragwürdigen politischen Haltungen zu differenzieren.

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„Ich habe vergessen, dass er gerade heiß diskutiert wird“

Auch The-Killers-Sänger Brandon Flowers gab nun eine Stellungnahme ab. Kurz bevor er mit seiner Band beim Glastonbury Festival auftrat, sprach er mit „NME“ über die seiner Meinung nach 15 Legenden der Musik. Neben Liam Gallagher gehörte auch Morrissey dazu: „Trotz allem ist er noch der Größte. In dem, was er erreicht hat, seinem Können, seinen Texten, seinem Sinn für Melodie, ist er einzigartig. Einfach toll. Aber ich hab vergessen, dass er gerade heiß diskutiert wird, also hätte ich ihn nicht ansprechen sollen.“

Erst im April veröffentlichten The Killers die Trump-kritische Single „Land of the Free“, in der sie sich klar für Freiheit und Gleichberechtigung in den USA aussprechen.


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