Witwe von Chris Cornell verklagt Soundgarden

Thayil hatte zuletzt die Pläne der Gruppe öffentlich gemacht, bald eine neue LP mit (bearbeitetem) Archivmaterial herauszubringen. Dem Radiosender SirusXM sagte er im November: „Wir brauchen nur die verfügbaren Audiodateien zu nehmen, dann würde ich das Gitarrenzeug, das da drauf ist, straffen und andere Sachen hinzufügen. Ben (Shepherd) macht den Bass. Matt (Cameron) ist in der Lage, die Drums hinzubekommen, die er will. Und ja, wir können die Produzenten finden, die wir wollen, dass es wie eine Soundgarden-Platte klingt.“

Kim Thayil

Auf die Frage, ob es irgendwelche Probleme geben könnte, die das Album verhindern würden, sagte Thayil: „Es sollte nichts geben – es gibt wirklich nichts – außer der Tatsache, dass wir diese Dateien noch nicht haben… Ich denke, das wird passieren. Es wäre lächerlich, wenn es nicht so wäre. Aber das sind schwierige Dinge – Partnerschafts- und Eigentumsfragen.“ Eine Tour mit einem Ersatzsänger schloss Thayil indes aus.

Paul R. Giunta Getty Images


So erfuhren Soundgarden von Chris Cornells Tod

Im Zuge des laufenden Rechtsstreits zwischen Soundgarden und Chris Cornells Witwe wurden nun Details bekannt, wie die verbleibenden Bandmitglieder von dem Tod des Sängers erfuhren. Während die Leiche des Frontmanns in einem Hotelzimmer in Detroit gefunden wurde, waren die anderen gerade in ihrem Bus auf dem Weg zu einer Show in Columbus, Ohio. Unterwegs sah Drummer Matt Cameron dann eine Nachricht mit „R.I.P“ auf Facebook. In einem Klageschreiben heißt es wie folgt: „Am 17. Mai flog Chris nach Detroit, um sich den anderen Bandmitgliedern für ein Soundgarden-Konzert in dieser Nacht im Fox Theatre anzuschließen. Nach der Show – wie es…
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