Darum spielte David Bowie nicht in „Herr der Ringe“ mit


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Wie hätte „Herr der Ringe“ ausgesehen, wenn David Bowie die Rolle des großen Zauberers Gandalf übernommen hätte? Vor einigen Monaten erzählte der Schauspieler Dominic Monaghan, dass der Sänger angeblich einst vorgesprochen hätte, um in der Filmreihe dabei sein zu können. Ziemlich schnell soll klar gewesen sein, dass für Bowie eigentlich nur eine Figur infrage kommen könnte.

Allerdings kam das Engagement nie zustande (und man darf ohne Scham sagen, dass mit Sir Ian McKellan vorzüglicher Ersatz gefunden wurde). Bis zum heutigen Tag blieb aber die Frage offen, weswegen der Musiker eigentlich absagte. Besetzungsregisseurin Amy Hubbard brachte nun in einem Interview mit der „Huffington Post“ Gewissheit. Demnach scheiterte die Besetzung vor allem ganz profan daran, dass Bowie auf so ziemlich jeder Hochzeit tanzte.

Bowie sprach niemals vor

Hubbard erklärte, dass der Sänger einfach nicht verfügbar war und erzählte von einer Begegnung 1999 auf einer Millenium-Party, bei der so ziemlich jeder persönlich von ihm unterhalten wurde – und es doch kaum möglich war, mit ihm zu sprechen. Zu diesem Zeitpunkt begannen gerade die Vorbereitungen für die Dreharbeiten zu „Herr der Ringe“ und man wollte wohl die Chance auf nähere Bekanntschaft nutzen. Die Besetzungsregisseurin klärte allerdings auch auf, dass Bowie niemals vorsprach, weil er zu diesem Zeitpunkt einfach keine Zeit hatte.

Allerdings versuchte sich Regisseur Peter Jackson mit dem Musiker, der seine Fähigkeiten als Schauspieler mehr als einmal unter Beweis gestellt hatte („Der Mann, der vom Himmel fiel“, „Begierde“), auszutauschen. Doch wie es der Zufall so will, kam einfach kein vernünftiges Gespräch dabei heraus. Hubbard: „David Bowie hatte einfach zu viel um die Ohren.“