Darum wollen Slipknot nicht mehr auf demselben Festival wie die Foo Fighters auftreten

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Darum wollen Slipknot nicht mehr auf demselben Festival wie die Foo Fighters auftreten

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Auf Festivals müssen Musiker ihr Publikum mit anderen Bands und Künstlern teilen – meist klappt das dank guter Planung des Veranstalters ganz gut und die Zuschauer können sich vom eigenen Musikgeschmack entweder zu Metallica oder eben zu Deutsch-Rapper Cro bewegen. Für Slipknot sind Festivals, die jeden Geschmack treffen wollen, aber offenbar ein Problem. Lieber pfeifen sie auf neue Fans, wenn sie dafür ihre treue Fanbasis unterstützen können.

Laut der News-Seite „Blabbermouth“ erklärte Percussionist und Clownmaskenträger Shawn Crahan bei dem kürzlich stattgefundenen Event „Underground to Mainstream“ in Los Angeles, dass die Band nicht länger neben den Foo Fighters auftreten wolle, um treue Fans nicht zu verschrecken.

Sorge um Fans mit sozialen Problemen

„Ich frage mich, will Slipknot neben den Foo Fighters spielen? Die Antwort lautet Nein, weil meine Kids nicht wollen, dass ich das tue“, so der Slipknot-Musiker. Wenn wir neben den Foo Fighters auftreten, bekommen wir neue Fans, da stimme ich zu. Ich liebe das. Aber ich bin um denjenigen besorgt, der deshalb nicht zu unserer Show kommen will. Derjenige will wissen, warum wir nicht mit Nine Inch Nails spielen. Diese Kids sagen uns allen, was sie wollen.“

Crahan fügte außerdem hinzu: „Versucht nicht rausfinden, wie man Dinge für einen neuen Fan kombinieren kann. Ich brauche den neuen Fan nicht, ich brauche den Fan, der Ängste hat, dessen Eltern sich scheiden lassen, der soziale oder Gender-Probleme hat. Ich will, dass sie zu der ultimativen Show kommen.“ Das würden die Fans von Slipknot vor allem bei einem Event bekommen: dem Knotfest.

Das eigene Musikfestival der Metalband findet seit 2012 statt, bisher war es in verschiedenen US-amerikanischen Städten sowie in Japan und Mexiko zu Gast. Im vergangenen Jahr trafen Ozzfest und Knotfest aufeinander – unter anderem spielten Kreator, Rob Zombie, Marilyn Manson und Monster Magnet.

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