Die unglaublichen Parallelen zwischen „The Walking Dead“ und „Breaking Bad“

„Breaking Bad“ und „The Walking Dead“ gehören zu den erfolgreichsten Serien der vergangenen zehn Jahre und wurden beide mit Preisen überhäuft. Auf den ersten Blick vereint die Thriller- und Zombie-Reihe nicht viel mehr, als dass beide vom US-Sender AMC in Auftrag gegeben wurden. Doch was vielen Zuschauern bisher entgangen ist, sind die erstaunlichen Parallelen und einzelne Details, die sich in beiden Serien finden lassen.

In einer Folge der zweiten Staffel von „The Walking Dead“ (also noch bevor die Serie neben „Game Of Thrones“ zur bekanntesten der Welt wurde) sehen wir, dass Merle in seinem Drogenversteck auch „Blue Sky“ hat. „Breaking Bad“-Fans kommt der Name natürlich sofort bekannt vor, handelt es sich doch um den Straßenverkaufsnamen von Heisenbergs Meth.

I’m Gonna Kill You, Bitch!

Bereits in der zweiten Folge der ersten Staffel von „The Walking Dead“ stiehlt Glenn einen Dodge, der ganz genauso aussieht wie der von Walter White in „Breaking Bad“. Die schönste Parallele stammt allerdings aus der 12. Episode der sechsten Staffel der Zombiereihe, wo tatsächlich der Satz „I’m Gonna Kill You, Bitch!“ zitiert wird, den ein Drogendealer gesagt haben soll. In „Breaking Bad“ gehört der Satz zu jenen vielen starken Ausdrücken, die Jesse Pinkman benutzte.

„Offizielles“ Statement von Netflix

Netflix hat sich daraus einen Scherz erlaubt und offiziell verkündet, dass „Breaking Bad“ ein Prequel von „The Walking Dead“ sei. „Was war ‚Breaking Bad‘ anderes als eine Geschichte über einen schusseligen Chemielehrer, der sich selbst in ein ausgewachsenes Monster verwandelte?“, so fragt der Streamingdienst in einem Video. „Was wäre, wenn er einfach jeden in ein ausgewachsenes Monster verwandelt hätte? Was wäre, wenn Walter White mit seinem ‚Blue Sky‘ die Zombie-Epidemie ins Leben rief, die schließlich zu ‚The Walking Dead‘ führte?“

Einen Haken hat die gewagte Theorie dann aber doch: In „Breaking Bad“ werden die Meth-Konsumenten mehr als einmal als Zombies bezeichnet. Dieses Wort kommt allerdings bei „The Walking Dead“ nicht vor, weil Robert Kirkman, der Schöpfer der gleichnamigen Comicreihe, behauptet, dass die Wesen in seiner Reihe keine Gemeinsamkeiten mit Zombies hätten.


„The Walking Dead“-Abspann: Wer war Scott Wilson?

„In Memory of Scott Wilson“ – so schlicht wie bewegend gedachte „The Walking Dead“ des am Samstag verstorbenen Schauspielers Scott Wilson. Der US-Amerikaner verstarb im Alter von 76 Jahren an einer Leukämie-Erkrankung. Die Zombieserie erinnert in ihren Folgen-Abspännen immer wieder an Verstorbene, die in Verbindung mit dem AMC-Format standen, sei es James Heltibridle oder George A. Romero, dem Zombie-Übervater, dessen Namen die „TWD“-Produzenten jedoch prompt falsch schrieben. In Memory of Scott Wilson: Scott Wilson verkörperte ab Staffel zwei den Farmer und Tierarzt Hershel Greene, er wurde zu einer der wichtigsten Charaktere der Reihe; aus seiner Familie ist nur noch Tochter…
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