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David Bowie: 5 wichtige Grammys – endlich, endlich, endlich

Bei der 59. Grammy Verleihung erhielt David Bowie posthum fünf Grammys für sein finales Album „Blackstar“. Ein großer letzter Triumph – schließlich blickte der Sänger bis zu seinem Tod auf 50 Jahre im Musikgeschäft zurück, und kurioserweise erhielt Bowie zu Lebzeiten nur eine einzige der begehrten Auszeichungen. 1985 für das Video „Jazzin‘ for Blue Jean“, unter der Regie von Julien Temple. Und selbst dieser Grammy war streng genommen keiner für Musik – sondern eben für einen Clip. Und kurz vor jenem Preis wurde Bowie überhaupt erst zum ersten mal für den wichtigsten Musik-Award nominiert – 1984 für die Single „Let’s Dance“.

Gestern wurde Bowie mit allen Trophäen bedacht, für die „Blackstar“ nominiert gewesen ist: Alternative Album, Best Engineered Album (Produktion), Best Rock Performance, Best Rock Song (beides „Blackstar“), sowie beste Covergestaltung – der Preis ging an Jonathan Barnbrook, dessen Arbeit an der Platte, der Hülle, den Lichteffekten und dem Booklet heute noch von Fans dahingehend seziert wird, ob sich darin Geheimnisse finden lassen.

Kein „Album Of The Year“ für Bowie

Alles zumindest ein Trost dafür, dass „Blackstar“ in der wichtigsten Plattenkategorie gar nicht nominiert war: „Album Of The Year“. Saxofonist Donny McCaslin, der als Musiker wesentlich zum Werk beitrug, zeigte sich dennoch erfreut: „Es ist eine unglaublich tief gehende Platte, unabhängig von meinem Beitrag. Ich bin ja auch Fan von ihm, die Auszeichung ist eine wirklich coole Sache.“

Am stolzesten war wohl David Bowies Sohn Duncan Jones, der auf Twitter zu Jubelsprüngen ausholte:

So rührend freut sich David Bowies Sohn über den Grammy-Triumph seines Vaters


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