Deshalb touren die Rolling Stones trotz Charlie Watts‘ Tod


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In einem Interview hat Mick Jagger über die Gründe gesprochen, warum die Rolling Stones etwas mehr als einen Monat nach Charlie Watts‘ Tod ihre „No Filter“-Tournee (Tourstart am 26. September in St. Louis) fortgesetzt haben. Die Widerstandsfähigkeit (auch Jagger benutzt das Modewort „resilience“, also Resilienz) sei bei der Band immer dann am stärksten, wenn ihnen ein Unglück widerfahren ist.

„Manche Leute sagten, ‚Oh, nun, Charlie ist tot. Ihr hätte stoppen sollen, die Tournee abbrechen‘“, sagte Jagger am Donnerstag (30. September) im Interview mit „Apple Music 1“. „Aber die Sache mit den Rolling Stones, denke ich, ist: In unserer gesamten Karriere war unsere Widerstandsfähigkeit dann am Größten, wenn ein Unheil auf uns hereinbrach. Wir hatten Höhen und Tiefen – überwiegend Höhen, um ehrlich zu sein. Und wir hatten Unheil zu ertragen, und dies nun ist eines der härtesten“

„Froh, dass wir das jetzt durchziehen“

Jagger findet, dass es richtig ist, die Konzertreise jetzt durchzuziehen, gerade weil sie vergangenes Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. „Ich bin froh, dass wir das jetzt durchziehen. Ich weiß, dass Charlie es so gewollt hätte. Und ich glaube, das Publikum will es auch.“

Der Sänger gibt zu, dass er wegen der gebuchten Show-Termine Druck verspürte, außerdem habe sich die Plattenfirma gewünscht, dass die Stones neue Stücke live vorstellen – was nicht umzusetzen wäre, da kein neues Studioalbum anstehe. Da sei ihnen das „Tattoo You“-Reissue zugute gekommen, das am 22. Oktober erscheint, inklusive bislang unveröffentlichter Songs. „Da gab es einige, die noch keine richtige Melodie hatten, unausgearbeitet warren. Keith und ich arbeiteten also an ihnen.“ Darunter auch das Chi-Lites-Cover „Troubles a‘ Comin‘,“ das sie unlängst auf der Bühne vorstellten.


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